Ludwig Gatti (GND 122614461)
Daten | |
Nachname | Gatti |
Vorname | Ludwig |
GND | 122614461 ( DNB ) |
Wirkungsgebiet | Kunst |
Ludwig Gatti in der BSB |
Gatti, (Ludwig), geboren zu Mantua um 1754, wo er studirte, und nebenher der Tonkunst sich widmete. Er bekannte sich in der Folge zum geistlichen Stand, und setzte seine Musik fort. Er schrieb 1784 zu Piacenza die Oper: Olimpiade, die mit ausserordentlichem Beifalle aufgenommen wurde, dann zu Mantua 1788 die Oper: De mofoonte, die ebenfalls sehr gefiel. Er gehörte in Italien zu den beliebtesten Komponisten, verließ aber doch dieses Land, und wurde zu Salzburg beim dortigen Fürst ErzbischofKapellmeister, in welcher Eigenschaft er noch daselbst dient, und sich besonders durch seine für die Kirche verfertigten Musiken, die auch am K. K. Hofe zu Wien allen Beifall fanden, auszeichnete. Nachr. über das Erzstift Salzburg nach der Säcularisation. (Passau 1805.) B. I. S. 159.
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