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Johann Ferrandini (GND 116466472)


Daten
Nachname Ferrandini
Vorname Johann
GND 116466472
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Johann Ferrandini in der BSB

Ferrandini, (Johann), ein Venetianer und Schüler des Biffi, hat sich durch seine Musiken, welche er für mehrere Theater, besonders aber für den churbaierischen Hof in zahlreicher Menge verfertiget hat, große Celebrität erworben. Er kam schon als Knabe von sieben Jahren an diesen Hof nach München, und war in diesem zarten Alter schon ein Oboist. Sein berühmtester Schüler war der große Sänger Raff. Ferrandini, der auch ein vortrefflicher Sänger gewesen, ließ zum Amsterdam 1730 zwei Werke, Flöten-Sonaten enthaltend, in Kupfer stechen. Laborde Essai sur la Musique. Er war am churbaierischen Hofe sehr geschätzt, daher ihn Churfürst Karl Albrecht, nachhin Kaiser Karl VII. zum Truchseß und Kammer-Musikdirektor, und in der Folge zum Rath und Kapellmeister ernannte. Für das Churfürstliche Theater setzte er folgende Opern in Musik: Berenice, 1730. Adriano in Syria, 1737. Demofoonte auf dem Geburtstag der Churfürstinn Maria Amalia, den 22. Oktober 1737. Artaserse, 1739. Catone in Utica, welche am Namenstage des Churfürstens den 12. Oktober 1753 gegeben worden, dann Diana placata, aufgeführt den 30. Mai 1758, als den Geburtstag des Churfürstens von Cöln, Klemens August, und Componimento dramatico per l’inncoronazione della sacra Cesarea c real Maesta di Carolo septimo Imperatore dei Romani sempre Augusto, 1742. Er starb zu München 1793.


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