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Johann Graff (GND 122356306)


Daten
Nachname Graff
Vorname Johann
GND 122356306
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Johann Graff in der BSB

Graff, (Johann), aus dem Gebiete der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg gebürtig, widmete sich der Tonkunst, und wurde anfangs im deutschen Hause zu Nürnberg als Violinist angestellt. Er machte hierauf Reisen, u. nahm in Ungarn bei dem Löffelholzischen Regimente Dienste, wo er als Direktor des Oboisten-Korps angestellt wurde, und da er mit demselben nach Wien in Garnison kam, Gelegenheit fand, sich in der Musik mehr zu bilden. Als er vom Regimente nach sechs Jahren seinen Abschied erhalten hatte, kam er als Hofmusikus in die Dienste des Churfürstens von Mainz, und Bischofs von Bamberg, wo er 1718 von seiner Komposition sechs Violin-Solo in Kupfer stechen ließ, die zu Bamberg herauskamen. Endlich wurde er Konzertmeister des Fürsten zu Schwarzburg-Rudolstadt, wo er 1723 abermals sechs Sonaten für die Violine verfertigte und durch den Druck bekannt machte. Er starb dort um das Jahr 1735.


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