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Joh. Georg Hertel (GND 129113727)


Daten
Nachname Hertel
Vorname Joh. Georg
GND 129113727
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Joh. Georg Hertel in der BSB

Hertel, (Joh. Georg) ein Kunstverleger zu Augsburg um das Jahr 1765. Seine zwei Söhne radirten ganz artig nach den Werken des Rembrand[1] in Kupfer. Leopold, der ältere radirte auch nach D. Majotto vier fast lebensgroße Köpfe. Der Johann Georg radirte Seeschlachten nach Ozanne u. a. von Stetten. Br. 10.


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Fußnoten

  1. Rembrand van Ryn (Paul) wurde in einem Dorfe unweit Leyden 1606 geboren. Er dankt seine Kunst einzig seinem großen Genie, und nahm sich lediglich die Natur zur Führerin. In Porträten zeigt er seine ihm eigene Stärke. Ihm war es nicht nur um Kenntlichkeit, sondern auch um den Ausdruck des Charakters zu thun. Seine Köpfe sind rund und hervorragend gehalten, und seine Gewänder seltsam. Sein Pinselstrich ist keck, und alles, was er malte zeigt von Ausdruck, Feuer und Erhabenheit. Sein Malzimmer war von einem hoch einfallendem Lichte beleuchtet. Im Jahre 1630 ließ er sich zu Amsterdam nieder, wo er auch 1674 starb. Descamps l. c. T. II. p. 84. Seine Kupferstiche, deren Zahl auf 341 Blätter angegeben wird, entsprechen vollkommen seinen Gemälden; sie sind von 1628 bis 1659 radirt. Vier bis fünf Blätter zeigen, daß sich Rembrand 1635 und 1636 in Venedig aufhielt. Er hatte einen Sohn, Namens Titus, den er in der Malerkunst unterrichtete; der aber ganz unbekannt blieb. Allgemeines Künstler Lexikon (Zürich 1779.)