Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Johann Ulrich Hildenbrand (GND 103030077)


Daten
Nachname Hildenbrand
Vorname Johann Ulrich
GND 103030077
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Religion


BSB Johann Ulrich Hildenbrand in der BSB

HILDENBRAND (Johann Ulrich) Pastor an der Barfüßerkirche> zu Augsburg; gebohren am 22. März 1696 zu Ulm, wo sein Vater ein Schuhmacher war. Er gieng im J. 1717 nach Jena, wo er mehrere Jahre studierte, auch 6 Jahre lang bey Dr. Buddäus wohnte, und selbst öffentliche Vorlesungen hielt. Nachdem er auch die Universitäten Halle, Wittenberg, und Leipzig besucht hatte, wurde er 1727 Pfarrer zu Rietheim, 1729 Diakon bey St. Anna zu Augsburg, 1749 Pfarrer an der Barfüßerkirche daselbst, und starb am 6. Dezember 1756. Sein Bild wurde in Quart von Gabr. Bodenehr dem jüngern, dann von Joh. Friedr. Rein, und in Oktav von Sperling in Kupfer gestochen. Er hat herausgegeben:

Vergl. Adelungs Fortsetzung von Jöcher B. II. S. 2001. Weyermanns Nachrichten von Gelehrten aus Ulm S. 320--322. Neubauers Nachrichten von Theologen S. 610. Meusels Lexikon verst. Schriftsteller B. V. S. 508--510. Reins gesamtes Augsb. ewangelisches Ministerium 1748. n. 188.

  1. 1. Diss. de Salomonis ad usum potumque exhortationibus 4. Jenae 1720.
  2. 2. Diss. de gloria Dei ex gloriosissimo ipsius nomine Jehova Zebaoth demonstrata. ib. 1723.
  3. 3. Abfertigung des christkatholischen Catechismi. 8. 1724.
  4. 4. D. Joh. Dan. Herrnschmidts reflexiones über den Abtritt von der evangelisch Lutherischen zu der Römisch katholischen Religion, samt einer kurz gefaßten Aufdeckung der päbstlichen Staatstheologie. Nunmehr zum drittenmal herausgegeben und mit einer Vorrede von den vornehmsten Ursachen des Abfalls, wie auch von einigen merkwürdigen Lebensumständen des seligen Autors, und andern von ihm gegebenen Zeugnißen gegen das Pabstthum vermehrt von J. U. H. 8. Jena 1725.
  5. 5. Luthers Zeugniß von der Herrlichkeit des Gnadenreichs Christi. 8. ebend. 1727.
  6. 6. Erwecklicher Sendbrief des Herrn Jesu an seine gläubige Gemeine; aus Offenbarung Johanis III. 7--14. Augsburg. 8. 1733.
  7. 7. Leichenrede bey dem Tode der Frau Maria Magdalene Langenmantlin. Fol. Augsb. 1733. [1]
  8. 8. Lilie der Keuschheit, aus dem Paradiesgarten des göttlichen Worts in junge Herzen zu pflanzen. ebend. 1736. 2 Auflagen.
  9. 9. Liebliche Stimme der Schafe Christi. eb.
  10. 10. Tugendspiegel christlicher Jungfrauen. eb. 1737. Mehrere Auflagen.
  11. 11. Das erbauliche Exempel eines siebenjährigen Schülers Joh. Th. Fingerlin gottseligen Andenkens, gebürtig von Augsburg, in welchem die Gnade Gottes auf mancherley Weise viel Gutes gewirket hat. 8. Ulm. 1747. Steht auch in den verbesserten Sammlungen zum Bau des Reichs Gottes St. 27. S. 289.
  12. 12. Andenken bey dem Tode seines Schwigervaters Conrad Kleinknechts Hauptpflegers in Ulm 1741.
  13. 13. Die Inscription über die Ankunft des neuen Hrn. Rectoris Gottfr. Hecking vom Heilbronnischen ins Annäanische Gymnasium nach Augsburg 1743.
  14. 14. Glaub nur veste, daß das Beste über dich beschloßen sey, über Matth. II. 13. Augsb. 1745.
  15. 15. Einweihungspredigt der St. Anna Kirche zu Augsburg 1748.
  16. 16. Vorrede zu der Leipziger Ausgabe von Joh. Amos Comenii Schrift: Das Einzige Nothwendige. 1727.
  17. 17. Wohlverdientes Ehrengedächtniß des seligen D. Buddei im Nahmen einiger Membrorum des evangel. Ministerii zu Augsburg; in dem Ehrengedächtniß Buddei zu Jena gedruckt. S. 171.
  18. 18. Auf des sel. D. Raubach Tod, im Nahmen einiger seiner Freunde aus dem Augsburg. evangel. Ministerio; in der Ehrensäule auf Dr. Raubach S. 80.
Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 238 Seite 239 Nächster
Nächster
Eintrag


Fußnoten

  1. s. Zapfs Augsburg Bibl. B. I. S. 337.