Michael Keyl (GND 128790539)
Aus Personenlexika
| Daten | |
| Nachname | Keyl |
| Vorname | Michael |
| GND | 128790539 ( DNB ) |
| Wirkungsgebiet | Kunst |
| Michael Keyl in der BSB |
Keyl, (Michael) zu Nürnberg geboren 1722, lernte bei J. Daniel, J. Martin Preyßler, Joh. Jakob Schübler und Martin Tyrof. Im Jahre 1745 erhielt er als Kupferstecher einen Ruf nach Dänemark, wo er an den Platten von Havnia moderna und Vitruvius Danicus arbeitete. Er verließ Dänemark wieder, und begab sich nach Dresden, wohin er berufen wurde, um an den Kupferstichen der dortigen churfürstl. Gallerie zu arbeiten. Der Churprinz ernannte ihn 1753 zum Zeichnungslehrer an dem dortigen adelichen Kadetenkorps, in welcher Eigenschaft er auch in Dresden, unbekannt in welchem Jahre, starb. Keyl arbeitete auch nach Ferg, Bega, Weteau u. a. Nachrichten von Künstlern und Kunstsachen v. C. H. Heinecken. (Leipz. 1770.) B. I. S. 120.
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