Johann Andreas Pfeffel (GND 119200414)
Aus Personenlexika
Daten | |
Nachname | Pfeffel |
Vorname | Johann Andreas |
GND | 119200414 ( DNB ) |
Wirkungsgebiet | Kunst |
Pfeffel, (Johann Andreas) ein Kupferstecher zu Bischoffingen, begab sich nach Wien, wo er einige Zeit arbeitete und den Titel eines kaiserlichen Hofkupferstechers erhielt, er verließ endlich diese Stadt und fixirte sich zu Augsburg, wo er eine bedeutende Kunsthandlung eröffnete und in seinem 76ten Lebensjahre 1750 starb. Nach Erfindung und Zeichnung des kaiserlichen Theatermalers Bibiena gab er mit Christian Engelbrecht theatralische Dekorationen heraus, auch besorgte er den Verlag von Scheuchzers Biblia Sacra. v. Stetten. S. 397.
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Fußnoten
- ↑ Joseph Bibiena studirte und arbeitete mit seinem Vater Franz Bibiena in Barcellona und Wien, trat darauf in die Dienste des Kaisers von Oesterreich und übernahm die Anordnung der Feste in Prag, Linz, Grätz u. s. w. Gegen das Jahr 1730 nahm er eine Einladung des Churfürsten von Sachsen, und 1754 eine andere des Königs von Preußen an, in dessen Diensten er auch 1756 starb. Sein Sohn Karl Bibiena kam in die Dienste des Markgrafen von Baireuth und dekorirte 1753 eine große italienische Oper in München. Als K. Friedrich der Einzige nach Baireuth kam, und dort seine Schwester besuchte, dekorirte er die Oper l’Umo worin ein Palmwald dem König besonders wohl gefiel. Dieser Theater-Architekt erhielt auch einen Ruf nach Braunschweig, Berlin und London.
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