Franz Schwannthaler (GND 118940201)
Daten | |
Nachname | Schwannthaler |
Vorname | Franz |
GND | 118940201 ( DNB ) |
Wirkungsgebiet | Kunst |
Schwannthaler (Franz), geb. 1762 zu Ried in Baiern (im Innviertel), lernte bei seinem Vater die Bildhauerkunst und begab sich alsdann auf Reisen, wo er in Wien, Stuttgard, Mannheim u. andern großen Städten Deutschlands studirte und arbeitete. Er fixirte sich hierauf zu München und wurde als Hofbildhauer angestellt. Er verfertigte die ersten, mit Kunstsinn gearbeiteten Denkmäler auf dem neuen Leichenacker außer der Stadt München, worunter die Graf Tattenbachischen und Jehleschen Grabmäler gehören. Die Büsten Ihrer jetzt regierenden Majestäten von Baiern, Maximilian Joseph und Karoline, arbeitete er aus weißem Marmor vortrefflich. Im engl. Garten zu München sind Rumfords Denkmal, und der Genius des Landlebens seine Arbeiten; eben so in der dortigen Pfarrkirche zu U. L. Frau das Monument der Gutthäter vom Armeninstitut. Merkwürdig ist, daß diese Schwannthalerische Familie schon über 300 Jahre in der Bildhauerkunst berühmt ist, und man in ganz Europa Arbeiten u. Denkmäler ihrer Kunst antrifft.
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