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Philipp Camerarius (GND 11643340X)


Daten
Nachname Camerarius
Vorname Philipp
GND 11643340X
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Philipp Camerarius in der BSB

Camerarius, (Philipp), wurde 1537 zu Tübingen geboren, studirte auf verschiedenen deutschen Universitäten, und machte dann eine Reise nach Italien, wo er sich zugleich in der Tonkunst bildete. In Rom gerieth er in die Hände der Inquisition, und wurde eingesperrt, bald aber auf Verwendung hoher Gönner wieder entlassen. Von da nahm er den Weg durch die Schweiz nach Deutschland zurücke, und wurde, nachdem er zu Basel zum Doktor promovirt worden, auf der hohen Schule zu Altdorf (im Rezatkreise) als Professor und in der Folge als Prorektor angestellt. Als ihn hohes Alter drückte, legte er seine Aemter nieder, und begab sich in die Ruhe, ohne jedoch aufzuhören der gelehrten Welt nützlich zu seyn. Er schrieb: Tres Centuriae horarum subcisivarum, worinn er im 18ten Kapitel der ersten Centurie de industria hominum, quibusdam veterum instrumentis musicis, et quatenus iuuentus in iis sit instruenda. (Von dem Fleisse der Menschen, von Musik-Instrumenten der Alten, und wie hierinn die Jugend zu unterrichten wäre) handelt. Als er eben die vierte Centurie bearbeitete, überraschte ihn den 22. Junius 1624 der Tod.


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