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Christian Jorhan (GND 111062624)


Daten
Nachname Jorhan
Vorname Christian
GND 111062624
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Christian Jorhan in der BSB

Jorhan, (Christian) geboren zu Griesbach (im Unterdonaukreise des Königreichs Baiern) 1733, lernte die Bildhauerkunst bei seinem Vater Wenzeslaus, arbeitete bei verschiedenen deutschen Meistern, und wurde endlich zu Landshut ansässig. Er arbeitete in Holz, Marmor, Elfenbein etc. Seine Genien und andere kleine Stücke sind sehr gesucht. Meusel am a. O. Er besuchte drei Jahre lang die Künstler-Akademie zu Augsburg, und arbeitete mehrere Jahre beim Hofbildhauer Straub in München, dem er seine volle Ausbildung verdanket. Im königl. baier. Landgerichte Erding haben die meisten Kirchen Statuen und andere Arbeiten von ihm. In der heil. Geistkirche zu Landshut sind die vier Evangelisten von seinem Meissel. Im Jahre 1785 bildete er aus Alabaster sehr schön ein Krucifix anderthalb Schuh hoch. Franz Sebastian Meidinger’s Beschreibung der Hauptstadt Landshut. (Landshut 1785.) S. 249. In der Felixkapelle der Klosterkirche zu Gars sind die Statuen und Verzierungen des Altars von ihm, und in der dortigen Filialkirche zum heil. Peter ist ein Krucifix in Lebensgröße nebst der schmerzhaften Muttergottes von ihm zu sehen, das unter dieses Künstlers Meisterstücke gezählet wird. In der Kirche der ehemaligen Prämonstratenser Abtei Neustift bei Freising sind mehrere Statuen von seinem Meissel.

Nachtrag aus: Lipowsky Künstler II

Jorhan (Christian), starb zu Landshut 1804 und ließ zwei Söhne zurück, davon der jüngere, der ebenfalls die Bildhauerkunst erlernte, verspricht einst seinen Vater zu erreichen.


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