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Joseph Anton Luz (GND 10037171X)


Daten
Nachname Luz
Vorname Joseph Anton
GND 10037171X
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Joseph Anton Luz in der BSB

LUZ (Joseph Anton) Magister zu Salzburg. Er wurde am 10. März 1731 zu Wald im Pinzgau im Salzburgischen gebohren, studirte zu Salzburg, trat daselbst in den Weltpriesterstand, und erhielt an der uralten (erst im Herbste 1811 aufgehobenen) lateinischen Vorbereitungsschule im Benediktinerstifte zu St. Peter die Lehrers- oder sogenannte Magistersstelle. Dieser Schule stand er drey und vierzig Jahre mit sehr grossen Eifer und Nutzen vor, und hielt nebenbey jungen Geistlichen Privatvorlesungen aus der Pastoraltheologie. Seinem persönlichen Charakter nach war er etwas steif und trocken, aber dabey ein gerader aufrichtiger Mann, der mit offenem Herzen jedem seine Meynung sagte, ohne je zu schmeicheln. Er genoß für sein müheseliges Schulamt nur einen höchst kärglichen Gehalt, und starb an Entkräftung den 15. Dezember 1799. Auf seinem Grabstein steht folgende Schrift: Vir, latinitate vere civis romanus, animi sinceritate germanus, aureo saeculo dignus, ferrei tamen saeculi fata expertus. -- Seine Schriften:

  1. 1. Anfangsgründe der lateinischen Sprache, zum Gebrauche der Schüler. 8. Salzburg 1764. 2te verb. Aufl. eb. 1796.
  2. 2. Unterricht von den Participiis. 12. ebend. 1771.
  3. 3. Unterricht von den Participiis und Reciprocis. 8. eb. 1791.
  4. 4. Vollständige lateinische Sprachlehre, 2 Theile. Salzburg b. Duyle. 8. 1790. 562 S. Neue verb. Aufl. eb. 1796. [1]
  5. 5. Tafeln zur Rechtschreibung für Anfänger. 8. eb. 1791. [2]
  6. 6. Im Manuscripte ließ er ein Compendium der Moraltheologie zurück.
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Fußnoten

  1. s. Obert. Lit. Z. 1791. I. S. 334. u. 1797. I. S. 1038. Allg. t. Bibl. B. 102. II. S. 565.
  2. s. Obert. Lit. Z 1791. I. S. 1151.