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Maximilian Münch (GND 119552264)


Daten
Nachname Münch
Vorname Maximilian
GND 119552264
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Maximilian Münch in der BSB

MÜNCH (Maximilian) regulirter Chorherr zu Rebdorf bei Eichstädt; zu Landsberg in Oberbaiern am 9. November 1743 gebohren. Nachdem er in seiner Vaterstadt die Gymnasialklassen, und bei St. Salvator in Augsburg die Lycealkurse absolvirt hatte, trat er 1762 zu Rebdorf in den regulirten Chorherrenorden. Er erhielt im Kloster die ihm angenehme Stelle eines Bibliothekars, muste aber bald die unangenehme eines Nonnenbeichtvaters zu Marienburg übernehmen, und dort sieben Jahre bleiben. Hierauf wurde er Pfarrer zu Rebdorf, und zugleich Nonnenbeichtvater zu Marienstein, welche letztere Funktion er wieder aufgab, und sich ganz dem Studieren widmete. Er war ein würdiger und gelehrter Mann, welcher einen unermüdeten Fleiß besaß, sich nicht die geringste Erholung, oft Wochen lang nicht einmal einen Spatziergang gestattete, aber auch an den bösen Folgen des zu vielen Sitzens in seinem 48ten Lebensjahre den 29. November 1791 starb. Er schrieb:

Vergl. Journal von u. für Franken B. IV. H. 2. S. 222--230. Strauss viri scriptis, eruditione ac pietate insignes, quos Eichstadium vel genuit vel aluit S. 340--343. Hirsching’s hist. lit. Handbuch B. V. Abth. 2. S. 204. Meusel’s Lexikon verst. Schriftst. B. IX. S. 438--440. Rötger’s Nekrolog St. 1. S. 134.

  1. 1. Geschichte des Frauenklosters Marienburg, aus einheimischen und fremden Urkunden. 8. Nürnb. 1782. -- Von dieser höchst seltenen Schrift wurden nur hundert Exemplare gedruckt; dieselbe befindet sich aber auch in Will’s historisch diplomatischen Magazin B. 2. St. 1. S. 4--64.
  2. 2. Beyträge zum Journal von und für Teutschland.
  3. 3. Beyträge zu Will’s literarischen Wochenblatt.
  4. 4. Beyträge zu J. G. F. Jacobi neuen Sammlung geographisch-historisch-statistischer Schriften (Weissenburg und Schwabach). 15 Bände.
  5. 5.* Johann Heinrich von Falkenstein Leben und Schriften; im Journal von und für Franken 1790. B. 1. H. 6. S. 640--686.
  6. 6. Handschriftlich hinterließ er: Kritische Untersuchung derjenigen Gründe, welche ein neuer Vertheidiger des Amortizationsgesetzes an das Licht gebracht. -- De genuina Chronotaxi erecti episcopatus Eichstettensis, disquisitio historica critica chronologica. -- De vita, scriptis et rebus praeclare gestis Kiliani Leibii Praelati Rebdorfensis, commentariorum libri duo, in quibus praeter res ad illum pertinentes, etiam historia saeculi 16 sacra, profana, et literaria illustratur. -- Biographie Kilian Leib’s. -- Regesta historica Eichstettensia. -- De historiae Eichstettensis meritis, naevis ac fatis, commentatio critica literaria. -- De vita, eruditione et scriptis Mich. Stein can. reg. et bibliothecarii Rebdorfensis. -- Sind jene Capitularstatuten, vermöge welcher nur Turnier- u. Stiftmäßige Edelleute zu Capitel gelassen werden, Blendwerke, grausame Gesetze oder intolerante Verordnungen? -- Kurzer historischer Beweis, daß der erste Probst des Kollegiatstiftes zu St. Niklas in Spalt, Meister Ulrich genannt, ein edler Herr von Straß gewesen. -- Historischer Versuch über die allerersten Inwohner des Eichstädtischen Landbezirkes, ihre Religion, Sitten und Gebräuche. -- Abhandlung über die selige Stilla, geborne Gräfin von Abensberg.
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