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Gottlieb Friedrich Riedl (GND 12473281X)


Daten
Nachname Riedl
Vorname Gottlieb Friedrich
GND 12473281X
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Gottlieb Friedrich Riedl in der BSB

Riedl (Gottlieb Friedrich), geb. 1724 zu Dresden, wo sein Vater Hofmusikus gewesen ist, kam nach Darmstadt, wo er beim Hofmaler Joh. Christ. Fiedler Unterricht in der Malerkunst erhielt. Hierauf kehrte er in seine Vaterstadt zurück, wo er sich die Freundschaft des Hofmalers und Akademiedirektors von Sylvester erwarb und von demselben gute theoretische und praktische Kenntnisse erhielt, und dann eine Anstellung bei der Porzellainfabrik in Meissen als Maler bekam. Der siebenjährige Krieg zwang ihn aber Meissen zu verlassen, und sich anfangs nach Höchst, dann nach Frankenthal, und endlich nach Ludwigsburg als Porzellainmaler zu begeben. Endlich ging er nach Augsburg und fixirte sich dort 1779. Da eine Privatgesellschaft daselbst eine Zeichnungsschule, nicht nur für Maler, Kupferstecher u. s. w., sondern auch für Professionisten errichtete; so erhielt er hierbei eine Lehrerstelle, und durch seine und Habermann’s Bemühung entsprach diese Anstalt ganz ihrem Zwecke. In Augsburg fieng er auch an zu radiren, und bearbeitete auch Blätter für die von der Akademie herausgegebene Naturgeschichte. Unter andern verfertigte er auch 24 Vorstellungen aus dem Trauerspiele: Otto von Wittelsbach. Er starb 1784. v. Stetten Kunstgesch. etc. (Augsb. 1788) S. 215.


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