Heinrich Stärklin (GND 129253391)
Aus Personenlexika
Daten | |
Nachname | Stärklin |
Vorname | Heinrich |
GND | 129253391 ( DNB ) |
Wirkungsgebiet | Kunst |
Stärklin (Heinrich), des Vorigen Sohn, arbeitete ebenfalls in der punktirten Manier seines Vaters fort, erwarb sich jedoch hierin mehr Vollkommenheit, und war auch überhaupt ein besserer Zeichner. Er arbeitete meistens für die Götzische Kunsthandlung, und starb in seinem 33sten Lebensjahre 1756. Dessen zwei Söhne Joseph und Joh. Rudolph lernten bei ihrem Stiefvater Jos. Christ, und arbeiteten für die Klaubersche und Nilsonsche Kunsthandlung in Augsburg. v. Stetten Br. 9. und S. 406. Das Titelkupfer zu des Felix Oefele Script. rer. boic. (A. V. 1763) ist von Johann Rudolph Stärklin.
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Fußnoten
- ↑ Diese besteht aus lauter Punkten, welche erst vermittelst einer Radirnadel auf dem Aetzgrunde einer Kupferplatte gemacht werden; dann werden solche durch Scheidewasser, wie beim Radiren, eingeätzet, und hierauf durch die Radirnadel und den Grabstichel vereinigt, oder in gehörige Haltung gebracht. Oefters bedient man sich auch nur des Grabstichels um das Fleisch sanfter und schmelzender zu machen. Die ältern Künstler, welche zu Rubens nach seinen Gemälden arbeiteten, haben die punktirte Manier sehr glücklich nur bei Fleisch-Parthien angewendet. England hat jetzt die meisten Künstler dieser Art, worunter sich Bartalozzi auszeichnet. M. Hubers Handbuch. B. I. S. 36.
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