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Heinrich van Valkenburg (GND 129268151)


Daten
Nachname Valkenburg
Vorname Heinrich van
GND 129268151
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Heinrich van Valkenburg in der BSB

Valkenburg (Heinrich van), ein Maler von Augsburg, kam nach Venedig, wo er sich in der von Anton Vaßilachi[1] gestifteten Schule bildete, und viele Gemälde seines Lehrers nach Deutschland schickte, die dort gut bezahlt wurden. Im Jahre 1728 kehrte er in seine Vaterstadt zurück, wo er sich durch seine Kunst großen Ruhm erwarb. Ridolfi, le maraviglie dell’arte, overo vite dei pittori veneti. (Venet. 1648) T. II. p. 209 et 226. Allgem. Künstlerlexikon. (Zürich 1779) In der Hagenschen Kunstsammlung zu Nürnberg befindet sich ein Gemälde von diesem Künstler, das eine während der Belagerung in Flammen lodernde Stadt vorstellt. v. Murr S. 508.


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Fußnoten

  1. Genannt Allense, geb. zu Milo, einer kleinen Insel des Archipelagus, 1556, war ein Schüler des Paul Caliari. Er arbeitete sehr gut, und vieles in seines Lehrers Manier, verließ aber dieselbe, und gewöhnte sich an die des Tintorets, ahmte aber auch hier und da dem Lukas Cambiasi nach. Durch seine natürlichen und zierlichen Stellungen erwarb er sich besonders große Celebrität. Die Auferstehung Christi in der Kirche St. Martial zu Venedig ist wegen ihrer sinnreichen Erfindung und anderer guten Eigenschaften vorzüglich unter seinen Werken berühmt. Er starb 1629 zu Venedig, und wurde in der Kirche St. Vital begraben.