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Franz Edmund Weirotter (GND 120307790)


Daten
Nachname Weirotter
Vorname Franz Edmund
GND 120307790
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Franz Edmund Weirotter in der BSB

Weirotter (Franz Edmund), ein Maler, geboren 1730 zu Innsbruck, der Hauptstadt des Innkreises, kam in seiner Jugend nach Wien, und von dort nach Mainz, wo er vieles für den Churfürsten Joh. Friedrich Karl, aus der Familie der Grafen von Ostein, arbeitete. Er begab sich endlich nach Paris, wo ihn der berühmte Kupferstecher Wille unterwies, Landschaften nach der Natur zu zeichnen und in Kupfer zu stechen. Nun reiste er nach Italien, und kehrte 1767 nach Wien zurück, wo er Professor an der Kaiserl. Kunstakademie geworden. Seine Manier ist leicht, das Licht vortrefflich vertheilt, und die Haltung gut; seine Figuren sind artig gezeichnet und seine Gedanken einfach. Er radirte eine Sammluug von Ansichten, die er größtentheils nach den Alterthümern von Rom, Tivoli u. s. w. gezeichnet hatte, und starb 1771. C. v. Mechel, N. du Four u. a. haben nach seinen Zeichnungen in Kupfer gestochen. Allgem. Künstler-Lexikon. (Zürich 1779). Folgende Blätter machen ihm besonders Ehre: a) 12 numerirte Landschaften, Hütten, Ruinen u. Seestücke; b) 6 verschiedene Gegenden nach der Natur; c) 12 Gegenden aus der Normandie; d) die Fontaine zu Meulau; e) die Abtei St. Maur; f) der Wasserfall, A. Zingg zugeeignet; g) 12 Blätter von Gegenden aus Italien, u. s. w. M. Hubers Beiträge etc. B. II. S. 197.


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