Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Magnus Albertus (GND 118637649)


Daten
Nachname Albertus
Vorname Magnus
GND 118637649
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Magnus Albertus in der BSB

Albertus, Magnus, geboren zu Lauingen (im Ober-Donau-Kreise) 1193, aus dem Geschlechte der Grafen von Volstett, widmete sich den Wissenschaften, und studirte unter Palmerius zu Paris. Er begab sich hierauf nach Padua, und trat dort in den Prediger-Orden. Nachdem er zu Hildesheim, Freiburg, Regensburg und Straßburg in den Klöstern seines Ordens über scholastische Theologie vorgelesen hatte, und endlich in gleicher Eigenschaft auch nach Cöln versetzt wurde, berief ihn plötzlich i. J. 1260 Pabst Alexander VI. nach Regensburg, und ernannte ihn dort zum Bischof. Ein Jahr blieb er in dieser Würde, leistete während dieser Zeit vieles, und zog sich dann wieder aus Liebe zu den Künsten und Wissenschaften nach Cöln in sein Kloster zurücke, wo er i. J. 1279. gestorben ist. Dieser Bischof, den man den Bundschuh nannte, weil er immer gebundene Schuhe trug, ist auch durch ein über die Musik geschriebenes Werk berühmt. Oefele Script. rer. boic. T. I. p. 36. 207. et 511. Joh. Gottfried Walther musikalisches Lexikon. (Leipzig 1732)


Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 5 Seite 6 Nächster
Nächster
Eintrag