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Ludwig Albrecht (GND 135672767)


Daten
Nachname Albrecht
Vorname Ludwig
GND 135672767
( DNB )
Wirkungsgebiet Religion


BSB Ludwig Albrecht in der BSB

ALBRECHT (Ludwig) Stadtpfarrer zu St. Ulrich in Augsburg. Er wurde am 12. September 1755 in dem Marktflecken Münsterhausen Landgerichts Ursberg gebohren, und trat zu Kloster Ursberg 1778 in den Prämonstratenserorden, legte am 16. Mai 1779 die Ordensgelübde ab, und erhielt am 22. September 1781 die Priesterweihe. Er hatte zu Augsburg Philosophie und Theologie, und zu Freyburg im Breisgau die Rechte studiert, wurde im Kloster Professor der Theologie und des Kirchenrechts, und in der Klosterkirche Prediger. Er erhielt die Celebrität eines vorzüglich guten Kanzelredners, und ward vom Herzog Karl von Würtemberg im Jahr 1791 als katholischer Hofprediger nach Stuttgard berufen, wo er bis 1795 blieb. Dann wurde er Pfarrer zu Reglisweiler Bistums Constanz, und hierauf Pfarrer zu Edelried, wo er neun Jahre lang war. Im J. 1810 kam er nach Augsburg als Stadtpfarrer zu St. Georg, und erhielt daselbst 1811 die Stadtpfarrei zu St. Ulrich und Afra. Er war zugleich Königl. Lokal-Schulkommißär für die katholischen Volksschulen der Stadt Augsburg, und leistete sowohl in dieser Geschäfts-Peripherie, als in jener des Pfarramtes ungemein viel Gutes. Er starb am 3. März 1814. Im Drucke erschienen von ihm:

Vergl. Oberteutsche allg. Literaturzeitung 1804. I. S. 113. und 1805. I. S. 1103. Felders Literaturzeitung für kath. Religionslehrer 1814. I. Intell. Bl. n. 3. S. 21.

  1. 1. Worte zu seiner Zeit, eine Rede, als Hr. Höfl Weltpriester in Mindelheim seine erste heil. Messe las. 8. 1803. 32. S.
  2. 2. Wir sollen den heiligen Ulrich durch Nachahmung seines schönen Beispiels ehren, Predigt. 8. Ulm bei Wohler. 1804. 24 S.
  3. 3. Trauerrede auf das Hinscheiden des ehemaligen Reichsprälaten Alois zu Ursberg. 8. 1804. 32 S.
  4. 4. Mehrere einzelne Predigten, und Gelegenheitsreden.
  5. 5. Aufsätze in periodischen Schriften.
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