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Johann Heinrich Bachmann (GND 104344458)


Daten
Nachname Bachmann
Vorname Johann Heinrich
GND 104344458
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Politik


BSB Johann Heinrich Bachmann in der BSB

BACHMANN (Johann Heinrich) gebohren am 14. Jäner 1719 zu Feuchtwang im Ansbachischen. Sein Vater war Brandenburg-Ansbachischer Kastner und Stadtvogt, und starb als Rath und Stiftsverwalter zu Ansbach. Bachmann studirte zu Jena, und kam 1741 als Pagen-Hofmeister nach Zweybrüken mit dem Acceß bei dem Regierungs-Sekretariat. Im J. 1744 wurde er herzoglicher Archivar, und 1747 Regierungs- und protestantischer Ober-Konsistorialrath, 1776 aber geheimer Regierungsrath, und 1778 wirklicher geheimer Rath und erster Archivar. Die Akademie der Wissenschaften zu Mannheim ernannte ihn zu ihrem Mitglied. Er starb am 15. Jul. 1786 im 67ten Jahre seines verdienstvollen Lebens. Seine Schriften:

Vergl. Weidlichs Biograph. Nachrichten Th. III. S. 8--10. Pütters Literatur des teutschen Staatsrechts Th. II. S. 154. Hirschings hist. lit. Handbuch B. I. Abtheil. I. S. 80. Meusels Lexikon verstorbn. Schriftsteller B. I. S. 132. Finauers hist. lit. Magazin für Pfalzbaiern B. I. Heft. I. S. 83. Vocke Ansbach. Geb. und Todtenalmanach Th. I. S. 40. Ladvocats hist. Handwörterbuch B. VII. S. 90.

  1. 1. Zwölf Urkunden zur Erläuterung der Geschichte der Gefangennehmung Philipp des grosmüthigen, Landgrafen zu Hessen, aus dem Pfalzzweybrükischen Archiv herausgegeben und mit Anmerkungen versehen. Mannheim. 8. 1767. [1]
  2. 2. Herzogs Wolfang zu Zweybrücken Kriegsverrichtungen, größtentheils aus Archivalnachrichten beschrieben. 8. eb. 1769. [2]
  3. 3. Vorlegung des Fideicommissarischen Rechte des Chur- und fürstl. Hauses Pfalz überhaupt und des regierenden Hrn. Herzogs zu Pfalzzweybrücken, als dermaligen Agnaten und Churfolgers insonderheit, auf die von dem verstorbenen Hrn. Churfürsten Maximilian Joseph von Baiern sämmtliche Lande und Leute mit Zubehörde. Mit 64 Urkunden und einer Geschlechtstafel. 4. Zweybrücken. 1778. 57 Bogen. [3]
  4. 4. Kurze Vorlegung der Fideicommissar. Rechte u. s. w. ebend. 1778. Ein kurzer Auszug aus der vorhergehenden Deduction, welcher noch in demselben Jahre eine französ. Uebersetzung folgte.
  5. 5. Beantwortung der Schrift des königlich-Dänischen Staatsrathes Hrn. J. J. Moser von der zukünftigen Pfalzzweybrückischen Landesfolge. 4. 1781.
  6. 6. Betrachtungen über die Grundfeste des durchlaucht. Hauses Pfalzbaiern, nämlich das allgemeine Fideicommiß in Verbindung mit den Rechten der Erstgeburt, dem Andenken des den 29. Jun. 1780 zu Ende gehenden sechsten Jahrhundert der Ueberkunft Baierns an das Haus Wittelsbach gewidmet. 4. Mannheim. 1780. [4]
  7. 7. Pfalzzweybrückisches Staatsrecht, nebst 10 synchronistischen Stammtafeln des pfälzischen Hauses. 8. Tübingen. 1784.
  8. 8. Beiträge zum Pfalzzweybrückischen Staatsrecht. 8. Tübingen. 1792. 17 Bog. Herausgegeben nach des Verfassers Tod von seinem Sohne G. A. Bachmann. [5]
  9. 9. Verschiedene Vorstellungen in Religionsangelegenheiten, welche bei dem corpore Evangelicorum in Regensburg übergeben worden, und anonyme Schriften in der Baierischen zweybrückischen Successionsangelegenheit.
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Fußnoten

  1. s. Regensb. gel. Z. 1769. S. 8.
  2. s. allg. teutsche Bibl. B. 13. S. 282.
  3. s. Meusels neueste Literatur der Geschichtkunde Th. 4. S. 13.
  4. s. Selchows jurist. Bibl. B. 5. S. 423. Allg. teutsche Bibl. B. 45. S. 436.
  5. s. Jen. Lit. Z. 1795. I. S. 229. Neue allg. teusche Bibl. B. 15. II. S. 385.