Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Christoph Gottfried Barth (GND 120295792)


Daten
Nachname Barth
Vorname Christoph Gottfried
GND 120295792
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Religion


BSB Christoph Gottfried Barth in der BSB

BARTH (Christoph Gottfried) Superintendent zu Baiersdorf im Baireuthischen; gebohren am 23. September 1675 zu Markt-Plech im Baireuthischen. Im August 1687 kam er an das Gymnasium zu Heilsbronn, 1696 an die Universität nach Jena, und 1697 an jene zu Halle, wo er am 6. Mai 1698 die philosophische Doktorswürde erhielt. Im J. 1702 folgte er dem Rufe des Markgrafen von Baireuth als Feldprediger, und war mit den Reichstruppen am Rhein. Im J. 1709 wurde er zu Ipsheim Pfarrer, 1716 zu Baiersdorf Superintendent, und zugleich zu Erlangen Inspektor des Seminariums. Markgraf Georg Wilhelm ernannte ihn auch an der Schloßkirche in Erlangen zum Oberhofprediger. Ein Schlagfluß machte den 25. Julius 1723 seinem Leben ein schnelles Ende. Seine Schriften:

Vergl. Lang de Superintend. Baruth. S. 47. Adelung’s Fortsetz. von Jöcher B. 1. S. 1458. Wibel’s Hohenlohische Kirchenhistorie B. 1. S. 458. Dunkel’s hist. krit. Nachr. B. I. Th. 3. S. 381 u. 511. Fikenscher’s gel. Baireuth B. I. S. 56--60. Ladvocat’s Handwörterbuch B. V. S. 175.

  1. 1. Diss. de moralitate sermonis ambigui, tum alias in consuetudine quotidiana, tum praecipue in iudiciis humanis et in loco statuque confessionis. Pars posterior. Onold. 4. 1695.
  2. 2. D. de studiis Romanorum litterariis in urbe et provinciis. 4. Hal. 1698.
  3. 3. D. paradigma viri prudentis in T. Pomponio attico. 4. ibid. 1699.
  4. 4. D. de axiomatibus et definitionibus metaphysicis. ib. eod.
  5. 5. D. de se cessibus veterum, ad mentem sententiamque C. Plinii Caecilii Secundi. 4. ib. 1701. steht auch in Joannis Christophori Martini thesauro dissertationum (Norimb. 8. 1768). Tom. I. Part. 2. S. 184.
  6. 6. D. de recitatione et retractione veterum ad mentem sententiamque C. Plinii Caecilii Secundi. 4. Hal. 1701.
  7. 7. De imaginibus veterum, in bibliothecis vel alibi positis. ib. 1702.
  8. 8. Progr. ad lectiones privatas, de adsectata mortalium omnisscientia. ib. eod.
  9. 9. Herzensspiel mit Gott, bestehend aus 12 geistlichen Liedern zur Selen Erbauung. 12. Künzelsau 1709.
  10. 10. Christliche Selen Harpfe, oder neu vermehrtes Gesangbuch, worinnen Martin Luthers, und anderer seiner getreuen Nachfolger u. evangelischen Lehr Bekenner geistreiche Psalmen, u. viele schöne neue Lieder zu finden. 8. eb. 1709.
  11. 11. Kurze, und vor Gott gewissenhafte, Beschreibung der Conduite Hrn Johann Christoph Räthel’s, welche er bis in die dritthalb Jahr bey mir zu Ipsheim mir und jedermänniglich dargethan. 4. Neustadt 1713.
  12. 12. Pr. ad Synodum, de vanitate jejuniorum judaicorum. Erlang. 1716.
  13. 13. Einweihungspredigt der Gottesackerkirche zu Baiersdorf: Die friedsame Versammlung der Kinder Gottes in ihre Schlafkammer. 4. 1720. 3 Bog.
  14. 14. Leichpredigt auf M. Elisäus Girbert, Pfarrer zu Erlangen. 4. 1721.
  15. 15. Einige geistliche Lieder u. Gelegenheitsgedichte.
Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 8 Seite 9 Nächster
Nächster
Eintrag