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Karl Theodor Beck (GND 104366346)


Daten
Nachname Beck
Vorname Karl Theodor
GND 104366346
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Karl Theodor Beck in der BSB

BECK (Karl Theodor), Pfleger der Maltheser Kommenthurey zu Ebersberg in Oberbaiern. Er wurde zu Lustenau, einem Dorfe in der Nähe von Dünkelspiel in Schwaben, geboren. Sein Vater war erst Obervogt in Lustenau, dann fürstl. Oetting-Spielbergischer Hofrath und Oberamtmann in Oettingen, von da er nach Dürrwangen als Oberamtmann kam. Von Dürrwang gieng Karl Theodor Beck auf Schulen nach Neuburg an der Donau, dann nach Augsburg, und von da nach Wirzburg, wo er die Rechte studirte. Die Laufbahn seiner Studien enthielt auch zugleich seine schriftstellerische. In Augsburg schrieb er als Studiosus Philosophiae die ersten 2 seiner unten angezeigten Schriften, in Wirzburg, die Lieder auf die dortige Armenanstalt, und seine Gedichte, und da er von seinen Studien nach Hause kam, in Dürrwang den Cornelium a genis aridis. Er gieng von Dürrwang nach Mannheim, von da nach München, und kam im Iahr 1790 in baierische Dienste als Pfleger nach Ebersberg, wo er von dieser Zeit an, ganz seinen Berufsgeschäften und seinen Kindern lebte, und eben desswegen nichts mehr geschrieben hat.

  • Die liebe kleine Familie von Engelheim, Taschenbüchlein für Kinder, von einem ihrer Freunde, 8. Augsburg bey Klett 1783, 5 Bog.

Ernst, Gefühl und Laune, 8. München bey Lentner 1784.

Lieder aus Veranlassung der Armenanstalten in Wirzburg, 8. 1786 1 Bogen.

Gedichte, 8. St. Gallen bey Huber, nebst 2 Melodien 1789, 96 S.

  • Cornelius a genis aridis, oder Unterhaltungen für die empfindsame Welt, 8. München bey Strobl 1790 mit Holzschnitten, 130 S.
S. Privat-Nachr. Meusels gel. Teuschl. 5te A. B. I. S. 132. Münchner Intelligenzbl. 1783, S. 399 und 1784, S. 146. Ien. ALZ. 1789, III. S. 325. Obert. ALZ. 1789. I. S. 1154 und 1790, II. S. 935. ADB. 97 B. I. S. 136. Goth. gel. Z. 1789, I. S. 205. Nürnberg. gel. Z. 1789, S. 460.


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