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Gottlieb Paul Christ (GND 100081614)


Daten
Nachname Christ
Vorname Gottlieb Paul
GND 100081614
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Gottlieb Paul Christ in der BSB

CHRIST (Gottlieb Paul) Professor zu Ansbach; gebohren zu Coburg den 20. Februar 1707. Er kam im J. 1728 nach Ansbach zum geheimen Raths Präsidenten Freyherrn von Seckendorf als Hofmeister, und reisete im J. 1733 mit dessen Sohn nach London und Paris, worauf er in Ansbach die Schlosbibliothekärs Stelle erhielt. Im Jahre 1736 ward er in diplomatischen Geschäften, mit dem Ansbachischen Gesandten Baron Voit von Salzburg, nach Holland und dann nach England geschickt. Im J. 1737 wurde er am Gymnasium zu Ansbach Professor, erhielt 1743 den Charakter eines Justizrathes, und 1749 jenen eines Hof u. Regierungsrathes. Er starb am 30. November 1786. Seine Schriften:

Vergl. Meyer’s Nachrichten von Ansbach. u. Baireuth. Schriftstellern S. 22--28. Vocke Ansb. Geb. u. Todt. Alm. Th. I. S. 145--148. Meusel’s Lexikon verstorbener Schriftst. B. II. S. 91. Ladvocat’s Handwörterbuch B. VII. S. 415. Adelung’s Fortsetzung von Jöcher B. II. S. 312.

  1. 1. Progr. de languore studiorum, cum praesentibus litterarum incrementis conjuncto commentatio. 4. Onoldi 1737.
  2. 2. Brandenburgische Merkwürdigkeiten, oder Sammlung verschiedener Nachrichten, wodurch insonderheit die Geschichte des Durchlaucht. Hauses Brandenburg Onolzbach erläutert, und mit Münzen und Urkunden bestärkt wird. IV Stücke. Ansb. 1737--1739.
  3. 3. Vernunftmäßige Gedanken von dem Unglück grosser u. tugendhafter Personen, bei Gelegenheit der vielen Drangsale, welche einen berühmten Helden betrofen; in gebundener Schreibart. 1740.
  4. 4. Kurze Beschreibung einiger Merkwürdigkeiten von dem königlich Englischen Ritterorden des blauen Hosenbandes. Onolzb. 4. 1749.
  5. 5. Nik. Hieron. Gundling’s Einleitung zur wahren Staatsklugheit (mit einigen Zusätzen u. Erläuterungen) 4. Frankf. u. Leipzig. 1751.
  6. 6. Progr. de silentio erudito, cogitata nonnulla modeste exposita. 4. Onoldi 1774.
  7. 7. Von des Stifters des Klosters zu Heilbronn, des Bischofs Otto zu Bamberg, bisher geglaubten, neuerlich aber bestrittenen, Abstammung von denen Grafen von Andechs; verschiedene, aus denen Actis Sanctorum, und aus andern Büchern gezogene Nachrichten und Anmerkungen; in den Hockerischen Supplementen zu dem Heilsbronnischen Antiquitätenschatz (Fol. 1739).
  8. 8. Viele Aufsätze in den wochentlichen Onolzbachischen Nachrichten (1740 u. 1741).
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