Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Johann Martin Christel (GND 100081673)


Daten
Nachname Christel
Vorname Johann Martin
GND 100081673
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Religion


BSB Johann Martin Christel in der BSB

CHRISTEL (Johann Martin) Pastor der Jakobskirche zu Augsburg; daselbst am 18. September 1690 gebohren, gieng im J. 1712 nach Jena, wo er Philosophie und Theologie studierte, und 1717 Magister ward, setzte dann seine Studien in Leipzig fort, kam 1721 als Rektor der lateinischen Schule nach Kaufbeuern, dann 1724 als vierter Diakon an die Barfüsserkirche nach Augsburg, und wurde 1745 Pastor zu St. Jakob. Er hatte eine Augsburgische Kirchenhistorie ausgearbeitet, aber, nachdem der Druck bereits angefangen war, wurde das Werk von der Censur für bedenklich gehalten, unterdrückt, das Manuscript in das protestantische Archiv gelegt, und dem Verfaßer für seine Arbeit 1744 eine Gratifikation zugestellt. Er starb im Jahre 1756. Sein Bildniß wurde in Folio von J. J. Kleinschmidt, dann von P. A. Kilian, und in klein Quart von Jos. Friedr. Rein in Kupfer gestochen. Er gab heraus:

Vergl. Adelungs Fortsetz. von Jöcher B. II. S. 317. Meusels Lexikon verst. Schriftsteller B. II. S. 100. Hennicke Beyträge zu Jöcher und Meusel St. III. S. 47. Reins Augsburg. evangel. Ministerium bis 1748. Th. II. S. 187. Zapfs Augsburg. Bibliotheck B. II. S. 698.

  1. 1. Ludovici Ellies dü Pin Methodus studii theologici recte instituendi, ex gallico in latinam sermonem versa. 8. Aug. Vindel. 1722.
  2. 2. Besondere ausführliche Nachrichten von der evangelischen Barfüsser- und St. Jakobs Kirchen in Augsburg, wobei die merkwürdigsten Begebenheiten, zur allgemeinen evangelischen Augsburgischen Kirchenhistorie gehörig, kurz nach der Zeitfolge zu desto größerm Vergnügen und Nutzen des Lesers mit eingerucket worden. 8. Augsb. 1733.
  3. 3. Ein Wort der Vermahnung zum lebendigen Glaubenswandel, denen auf dem sogenannten Bach, und im Benz- und Wolfischen Garten versammelten Salzburger Emigranten gepredigt. 8. eb. 1732.
  4. 4. Leichenrede auf Magdalena Grossin. eb. Fol. 1746.
  5. 5. Mehrere Leichen- und Gelegenheits Reden.
Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 78 Nächster
Nächster
Eintrag