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Innocenz Drixlberger (GND 102866120)


Daten
Nachname Drixlberger
Vorname Innocenz
GND 102866120
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Innocenz Drixlberger in der BSB

DRIXLBERGER (Innocenz), Benediktiner zu Metten in Niederbaiern, und daselbst am 8ten Hornung 1701 geboren. Nachdem er im Iahr 1720 in den Orden getretten war, versah er in demselben die Novitzenmeisters- dann in Perg die Pfarrvikarsstelle, erhielt einen Ruf nach Salzburg, lehrte an allen niedern Klassen, führte als Rhetor und Schulpräfekt mehrere von ihm selbst verfasste Theaterstücke auf, und wurde dann an der Universität Professor der Philosophie und endlich der Theologie. Während seines Aufenthaltes zu Salzburg erschienen von ihm folgende Schriften:

Theses menstruae ex logica, de scientia philosophiae rationalis scopo, demonstrationis logicae partu, studiorum fructu et praemio, 4. Salisb. 1748.

Vox oris interpres mentis logice expensa, Thes. menstr. ibid. 1748.

Idea simplex, vocis humanae terminus secundum sui originem logice discussa, 4 ib. 1748.

Theses menstruae ex physica, 1749.

De causa efficiente eiusdemque influxu. 1749.

Corpus naturale cum suis proprietatibus experimentis physicis subiectum 1749.

Corpus naturale secundum proprietates magis speciales per experimenta expensum, 4. Salisburgi 1749.

Diss. theologica de poenitentia, 4. ibid. 1751.

Lehrschule kernhafter Tugenden aus dem lateinischen Werk des P. Alois Pelecyus betitelt: virtutis solidae praecipua impedimenta, subsidia et incitamenta, übersezt, 3 Bände, Augsb. 1764, 8.

Im Iahre 1764 kam er als Superior nach dem unweit Salzburg befindlichen Wallfahrtsorte Maria-Plain, und daselbst schrieb er:

Die wunderthätige Gnadenbildniss Mariae Trost auf dem Plain bey Salzburg in ihrem Ursprung, Fortgang und feyerlichen Krönung, 8. Salzburg, 1764.

Hinlänglicher Bericht von dem Ursprung und Wachsthum der Wallfahrt zu Maria Plain sammt einem Auszug der daselbst erfolgten Wunder und Gutthaten, 8. ebend. 1768.

Festiva Coronis Coronae Marianae; eine Lobrede bey dem Beschluss der feyerlichen Krönung des Gnadenbildes Mariae Plain, 4. ebendas. 1751.

Im Iahr 1774 gieng er in sein Kloster nach Metten zurück, und starb daselbst am 20. Sept. 1777.


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