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Johann Konrad Engelhard (GND 100743668)


Daten
Nachname Engelhard
Vorname Johann Konrad
GND 100743668
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Johann Konrad Engelhard in der BSB

ENGELHARD (Johann Konrad) Kandidat zu Baireuth. Er war am 12. Februar 1745 zu Baiersdorf, wo sein Vater Georg Engelhard Bürgermeister war, gebohren. Am 9. August 1756 kam er zu Erlangen an das Gymnasium, und trat am 17. Mai 1762 an die Universität als Theolog über. Da er, ungeachtet seiner guten Fortschritte in der Theologie und den damit verwandten Wissenschaften, doch die Neigung zum Predigerstande verlor, blieb er blos Kandidat, nahm die Einladung zur Redaktion der Baireuther politischen Zeitung an, verließ am 8. März 1765 Erlangen, und zog nach Baireuth, wo er von der Zeit an bis zu seinem Tod mit ungemeinem Beifall in einer kernhaften Sprache die Zeitung schrieb, die er, bei seiner höchst jovialischen Laune, oft durch komische, von ihm selbst fingirte, Geschichten interressant zu machen wuste. Er starb in großer Armuth den 22. Mai 1797. Schriften:

Vergl. Fikenscher’s gel. Baireuth B. II. S. 78. Meusel’s gel. Teutschl. B. II. S. 211. u. B. IX. S. 296. Meusel’s Lexikon verst. Schriftst. B. III. S. 127. Anzeiger allg. Lit. 1797. S. 1462. u. 1801. S. 358. Ladvocat’s Handwörterbuch fortges. von Baur B. IX. S. 295.

  1. 1. Baireuthische politische Zeitung. 4. Vom März 1765 an bis Mai 1797. In 32. Jahrgängen.
  2. 2. Leben des Abt Lorenz Ricci, letzten Generals der Jesuiten; aus dem Italienischen übersetzt. 8. Baireuth 1775.
  3. 3. Beschreibung der Veteranischen Höle, und der ältern u. neuern Kriegsvorfälle bei derselben, mit einem illum. Kupfer. eb. 8. 1789. [1]
  4. 4. Einige einzelne Gedichte u. Aufsätze in Journalen.
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Fußnoten

  1. s. Goth. gel. Z. 1789. II. S. 731. Jen. Lit. Z. 1790. 1. S. 399.