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Mathäus Fischer (GND 122548604)


Daten
Nachname Fischer
Vorname Mathäus
GND 122548604
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Mathäus Fischer in der BSB

Fischer, (Mathäus), geboren den 26. November 1763 zu Ried, Landgerichts Zusmarshausen (im Oberdonau-Kreise), kam in seinem zehenten Jahre als Singknabe in das Seminar des Klosters der regulirten Chorherrn zum heil. Kreutz in Augsburg, studirte daselbst, und bildete sich nebenher dergestalt in der Tonkunst aus, daß er schon als Rhetor verschiedene Kirchenmusiken schrieb, die bei ihrer Aufführung sehr gefielen, und sein sich so schön entfaltendes musikalisches Talent nur zu deutlich wahrnehmen liessen. Da er nebst diesem ein guter Klavier- und Orgelspieler gewesen, und sich auch in den Wissenschaften ausgezeichnet hatte, so fand er sehr leicht die Aufnahme in den Orden des oben genannten Klosters, wo er den 9. September 1783 die Profeß ablegte, und den 30. März 1789 zum Priester geweiht wurde.

Da er bis zur Auflösung dieses Klosters immer als Organist auf dem Musikchor angestellt gewesen, so verschafte ihm eine zwanzigjährige Uebung nicht nur eine große praktische Gewandheit und Fertigkeit im Orgelspielen, sondern sein Studium und Nachdenken über Harmonie und andere wesentliche Theile der Tonkunst haben ihn überdieß zu einen Orgelspieler von bedeutendem großen Range erhoben. Nach Aufhebung der Klöster verblieb er als Chorregens an der Kirche zum heil. Kreutz daselbst, wurde jedoch bei der 1810 vorgenommenen Pfarr-Organisirung zu Augsburg von der Königl. baier. Regierung in gleicher Eigenschaft in die Pfarrkirche zum heil. Georg versetzt. Seine musikalischen Kompositionen für die Kirche, erhielten noch überall, wo sie aufgeführt wurden, ungetheilten Beifall.


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