Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Johann Gottlieb Hentze (GND 118939475)


Daten
Nachname Hentze
Vorname Johann Gottlieb
GND 118939475
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Johann Gottlieb Hentze in der BSB

HENTZE (Johann Gottlieb) zu Baireuth, wo sein Vater Hofapotheker war, am 5. Junius 1763 gebohren. Vom 24. November 1774 an, besuchte er das Gymnasium seiner Vaterstadt, und am 30. Oktober 1781 gieng er an die Universität nach Erlangen, wo er, ausser der Geschichte, die Rechte studirte, und Mitglied des Instituts der Moral und der schönen Wissenschaften wurde. Im Jahr 1785 erhielt er zu Baireuth beym Plassenburgischen Archiv die Anstellung als Registrator mit dem Prädikat eines Sekretärs, und 1790 eine Hofgerichts Assessorsstelle. Im J. 1794 muste er sein Amt wegen zerrütteter Gesundheit niederlegen, und in der Meynung, diese durch eine Luftsveränderung herzustellen, unternahm er eine Reise durch die Schweitz, worauf er nach seiner Zurückkehr zu Thurnau im Baireuthischen privatisirte, und schon am 7. November 1798 starb. Er schrieb:

  1. 1. Versuch über die ältere Geschichte des Fränkischen Kreises, insbesondere des Fürstenthums Baireuth. Erstes Stück. Baireuth b. Lübeck. 8. 1788. 120. S. [1]
  2. 2. Berneck, ein historischer Versuch. Auch unter dem Titel: Ruinen, merkwürdige Gegenden und Alterthümer des Fränkischen Kreises; beschrieben und erläutert von einer Gesellschaft von Gelehrten. I. Heft. ebend. 4. 1790. 48. S. [2]
  3. 3. Von dem Saalgericht des Burggrafthums Nürnberg oberhalb Gebürgs; in Layritz Beyträgen zur Geschichte und Landeskunde der K. Preußischen Fürstenthümer in Franken. 1797. St. I. S. 1--24.
  4. 4. Ein kleines Memento der gräflichen Giechischen Familie, bey dem Sarg des am 28. Septemb. 1797 zu Thurnau verstorbenen Hn. Grafen Christian Friedr. Karl; in Langs teutschen Reichs und Staatszeitung 1797. n. 83.
  5. 5. Wäre es nützlich und recht, die geistlichen Güter und Naturaleinkünfte zu sekularisiren? ebend. 1798. I. S. 64--82.
Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 234 Seite 235 Nächster
Nächster
Eintrag


Fußnoten

  1. s. Gött. gel. Z. 1788. III. S. 1486. Jen. Lit. Z. 1788. III. S. 555. Obert. Lit. Z. 1789. I. S. 458. Allg. t. Bib. B. 90. II. S. 520.
  2. s. Obert. Lit. Z. 1790 I. S. 1180. Jen. Lit. Z. 1790. III. S. 676. Allg. t. Bibl. B. 102. II. S. 488. u. B. 103. I. S. 198.