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Joseph Klier (GND 12090683X)


Daten
Nachname Klier
Vorname Joseph
GND 12090683X
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Joseph Klier in der BSB

Klier, (Joseph), der Vorigen jüngster Bruder, wurde zu Stadt Kemnath den 24. April 1760 geboren, lernte daselbst die Anfangsgründe der deutschen und lateinischen Sprache und die Musik, und kam dann in das Seminar nach Amberg als Sopranist, wo er zugleich studirte. In der Folge erhielt er eine gute Tenorstimme, und zeichnete sich in Singspielen, welche in dem dortigen Schulhause gegeben wurden, als Sänger und Schauspieler besonders aus. Wegen seines guten wissenschaftlichen Fortganges, und seiner musikalischen Kenntnisse erhielt er 1777 die Aufnahme in den Benediktiner-Orden zu Weissennohe, legte daselbst den 17. Nov. 1778 die Ordensgelübde ab, und kam dann auf die hohe Schule nach Ingolstadt, um dort Philosophie und Theologie zu studiren. Als er von dort die scientivische Bildung mit großem Ruhme vollendet hatte, kam er in sein Kloster zurück, und wurde den 24. Junius 1783 mit päbstlicher Dispensation zum Priester geweihet, worauf er Musikdirektor geworden, und die dortigen Singknaben in der Singkunst und auf der Violine unterrichtete. Nach Aufhebung dieses Klosters fixirte er sich zu Neumarkt, (im O. Donaukreise) und erwarb sich dort, theils durch seine Musik, theils durch seine Kanzelreden grossen Beifall; daher er 1809 als Regens an der Maria-Hilf-Kirche bei Amberg angestellt wurde. Den 25. Aug. 1810 erhielt er die Pfarrei Wondreb (Landgerichts Tirschenreith im Mainkr.). Nebst seinem schönen Gesange zeichnet er sich vorzüglich auch durch sein gutes und fertiges Spiel auf der Altviole aus.


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