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Joseph Riepel (GND 11860094X)


Daten
Nachname Riepel
Vorname Joseph
GND 11860094X
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Joseph Riepel in der BSB

RIEPEL (Joseph) Kapellmeister zu Regensburg. Er war von Deutschherschlag im Pflegamt Weinberg gräflich Dürheimischer Herrschaft gebürtig, widmete sich von früher Jugend an der Musik, und wurde in Regensburg fürstlich Thurn-Taxischer Kapellmeister. Er hatte in der Theorie der Tonkunst tiefe Einsichten, war ein sehr guter Violinist, und starb am 23. Oktober 1782. Von ihm als Musiker machen Hillers wöchentliche Nachrichten u. Anmerkungen über die Musik (Leipzig 1760--1770) B. III. S. 12. Gerber’s hist. biograph. Lexikon der Tonkünstler Th. II. S. 289 u. 291. Schubart’s Ideen zu einer Aesthetik der Tonkunst (Wien 1806) S. 237. Hirsching’s Handbuch B. IX. Abth. 2. S. 287, und Lipowsky’s Baierisches Musiklexikon S. 282 rühmliche Erwähnung. Seine Schriften:

  1. 1. Anfangsgründe zur musikalischen Setzkunst. Augsb. 1752. 2te Aufl. Regensb. 1754. [1]
  2. 2. Grundlegung zur Tonordnung insgemein abermahls durchgehends mit musikalischen Exempeln abgefasset. Fol. Frankf. u. Leipzig 1756.
  3. 3. Von der Tonordnung insbesondere. 1757.
  4. 4. Gründliche Erklärung der Tonordnung, in III Theilen. Fol. Regensb. 1756--1757. [2]
  5. 5. Erläuterung der betrüglichen Tonordnung. Fol. Augsb. 1765.
  6. 6. Unentbehrliche Anmerkungen zum Contrapunkte über die durchgehends verwechselt u. ausschweifenden Noten. Regensburg 1768.
  7. 7. Harmonisches Sylbenmaaß, in 2 Theilen. ebend. 1776.
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Fußnoten

  1. s. Marburg’s Beiträge zur Aufnahme der Musik, Berlin 1755. B. 1. St. 4. Regensb. gel. Z. 1755 S. 383. Neue Leipz. Z. von gel. Sachen 1755. n. 90.
  2. s. Reg. gel. Z. 1757. S. 103.