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Johann Michael Schmid (GND 11749917X)


Daten
Nachname Schmid
Vorname Johann Michael
GND 11749917X
( DNB )
Wirkungsgebiet Religion


BSB Johann Michael Schmid in der BSB

SCHMID (Johann Michael) Professor zu Dillingen im Oberdonaukreise. Er wurde den 25. September 1767 zu Dillingen gebohren, studirte daselbst, wurde im J. 1790 Weltpriester, war dann Pfarrkaplan an verschiedenen Orten, wurde 1802 Pfarrer in Honsolgen unweit Buchloe, und 1803 am Lyceum zu Dillingen Professor des Kirchenrechts und der Kirchengeschichte. Er starb am 24. Julius 1821. Von diesem meinem gelehrten Freunde gab ich in meinen Freundschaftlichen Briefen (Sulzbach bei Seidel 1823) Brief 104 S. 287--289 einige Nachricht, und sagte von ihm, daß die Pasigraphie sein Lieblingsstudium und eigentlich seine fixe Idee ausmachte. Er hielt im Oktober 1814 in Wien fünf, mit Beifall aufgenohmene, öffentliche Vorlesungen über Pasigraphie, und brachte es hierin unglaublich weit, was ich wohl bezeugen kann, da ich in Dillingen vielen seiner Versuche beiwohnte. Schriften:

  1. 1. Erstes Gesetz der Sittlichkeit. 8. Ohne Ort und Jahr (Dillingen 1804). 100 S. [1]
  2. 2. Ueber Menschenliebe; ein Lehrbuch zur Weckung u. Begründung guter Gesinnungen. 8. München 1805. 220 S. [2]
  3. 3. Die unter dem Namen Johann Altenkircher erschienene Schrift: Der einzig wahre Begriff von der christlichen Kirche 8. Ulm 1802. soll von J. M. Schmid seyn.
  4. 4. Von den bisherigen Versuchen, eine allgemeine Schriftsprache einzuführen. Eine Vorlesung. 8. Dillingen 1807. 52 S. [3]
  5. 5. Vollständiges wissenschaftliches Gedankenverzeichniß, zum Behufe einer allgemeinen Schriftsprache. Mit einer Kupfertafel. 8. ebend. 1807. 19 u. 115 S. u. Anhang. 59 S. [4]
  6. 6. Wissenschaftliches Gedankenverzeichniß in einem vollständigen Auszuge. 12. eb. 1807. 30 S. Erschien auch in lateinischer u. in französischer Sprache. [5]
  7. 7. Grundsätze für eine allgemeine Sprachlehre. 8. Dillingen 1807. 239 S. Neue Aufl. eb. 1808. [6]
  8. 8. Cogitationum clator, completus scientificus Pasigraphiae inserviens. ibid. 1807. 103 S. [7]
  9. 9. Synopsis cogitationum clatoris scientifici. 12. ib. 1807. 31 S. [8]
  10. 10. Beantwortung einer in der Oberteutschen Literaturzeitung erschienenen Rezension der pasigraphischen Schriften; in der Neuen Oberteutschen allg. Literaturzeitung 1811. Int. Bl. n. 44. S. 143--150. u. n. 45. S. 151--156.
  11. 11. Magazin für allgemeine Sprache, mit besonderer Rücksicht auf die teutsche Sprache. Ersten Bandes erstes Heft. 8. Dillingen b. Brönner 1815. 14 u. 162 S. 2tes Heft 192 S. 3tes Heft 1816. 167 S. 4tes Heft 189 S. Zweiten Bandes erstes Heft. Dillingen b. Roßnagel 1817. 160 S. 2tes Heft 152 S. 3tes Heft 1818. 160 S. 4tes Heft 1819. 190 S. [9]
  12. 12. Das Denken als Thatsache, zum Schulgebrauche. 8. Dillingen 1822. 167 S.
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Fußnoten

  1. s. Obert. Lit. Z. 1804. II. S. 1160.
  2. s. Obert. Lit. Z. 1805. II. S. 1207.
  3. s. Obert. Lit. Z. 1808. II. S. 105. u. 1811. II. S. 377. Anzeiger neuer literar. 1808. S. 13.
  4. s. Obert. Lit. Z. 1808. II. S. 103. u. 1811. II. S. 377.
  5. s. Neue Obert. Lit. Z. 1811. II. S. 377.
  6. s. Neue Obert. Lit. Z. 1811. II. S. 377.
  7. s. Obert. Lit. Z. 1808. II. S. 112.
  8. s. Neue Obert. Lit. Z. 1811. II. S. 377.
  9. s. Wiener Lit. Z. 1815. Sept. S. 1239. Leipz. Lit. Z. 1816. II. S. 2113. Hall. Lit. Z. 1819. IV. S. 385.