Hinweis: Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren

Johann Paul Sutor (GND 135927218)


Daten
Nachname Sutor
Vorname Johann Paul
GND 135927218
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Johann Paul Sutor in der BSB

SUTOR (Johann Paul) Professor zu Ingolstadt; am 26. Junius 1706 zu Arberg im Eichstädtischen gebohren. Er kam im J. 1724 nach Ingolstadt, um die Rechte zu studiren, und ward 1728 derselben Lizentiat, hierauf Fürstbischöflich Eichstädtischer Kastner zu Dollstein, dann in Eichstädt Hof- und Regierungsrath, sodann zu Augsburg Reichsstädtischer Konsulent. Von da rief ihn der Fürstbischof zu Eichstädt 1753 zurück, und ernannte ihn zu seinem geheimen Referendar, bald darauf zum geheimen Kabinetsrath. Sutor bekam mit dem Domkapitel Streitigkeiten, die ihn, um sich für die Zukunft sicher zu stellen, bewogen, in München ein kurfürstliches Expektanzdekret auf eine Professorsstelle in Ingolstadt auszuwirken. Dahin wurde er auch, nachdem er in Altdorf die juristische Doktorswürde erlangt hatte, im J. 1755 als ordentlicher Lehrer der Institutionen, der Pandekten, und des Lehenrechts berufen. Sein, von Augsburg gebürtiger Sohn Johann Paul Sutor wurde 1772 zu Ingolstadt Doktor der Rechte, und schrieb eine Dissertation De variis statum hominis proprii admittendi modis. Der Vater starb den 9. November 1777. Seine Schriften:

Vergl. Siebenkees neues jurist. Magazin B. I. S. 487. Mederer Annales Academiae Ingolstad. B. III. S. 168. 260. 279. u. 296. Hirsching’s Handbuch fortges. von Ernesti B. XIII. Abth. 2. S. 389. Strauss viri, scriptis etc. insignes Eichstad. S. 424--427. Meusel’s Lexikon verstorbn. Schriftsteller B. XIII. S. 573--575.

  1. 1. Diss. de episcopatu Eystettensi, an inter Episcopos Boicos sit referendus?
  2. 2. Historischer Auszug und Beweis, daß das fürstliche hohe Stift Eichstädt ursprünglich ein Fränkisch und kein Bayrisches Bistum sey. 4. Ohne Druckort u. Jahrzahl (1745). Steht auch in Joh. Karl Königs Selectis juris publici Th. 33 u. 34.
  3. 3. Acta Processus contra Rev. Capitulum cathedrale Eichstettense. Fol. 1746.
  4. 4. Triga decadum selecta um conclusionum forensium ex quintuplici jure, canonico, civili, publico, feudali, et criminali. 4. Ingolst. 1758. [1]
  5. 5. Electa conclusionum practicabilium ex vario jure. 4. ib. eod. 7 Bog. [2]
  6. 6. Electa juris et fori hodierni, seu conclusionum practicabilium ex jure publico, canonico, civili, feudali et criminali, selectarum centuria. 4. ib. 1760. 2 Alph. u. 12 Bog. [3]
  7. 7. Oratio; jus naturae hederodoxorum, nec Deo, nec reipublicae, nec homini suum tribuens. 4. ib. 1764.
Vorheriger
Vorheriger
Eintrag
Seite 202 Seite 203 Nächster
Nächster
Eintrag


Fußnoten

  1. s. Reg. gel. Z. 1758. S. 322.
  2. s. Reg. gel. Z. 1758. S. 306.
  3. s. Reg. gel. Z. 1761. S. 4.