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Johann Samuel Wiesner (GND 100717977)


Daten
Nachname Wiesner
Vorname Johann Samuel
GND 100717977
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Religion


BSB Johann Samuel Wiesner in der BSB

WIESNER (Johann Samuel) Superintendent zu Bayersdorf unweit Erlangen; den 1. April 1723 zu Markt Taschendorf im Baireuthischen gebohren. Nachdem er zu Baireuth, Jena, und Erlangen studirt hatte, ward er 1745 Collaborator am Gymnasium zu Erlangen, 1748 Diakon der dortigen Altstadt 1749 zugleich Conrektor des Gymnasiums, 1752 Magister, 1755 an der Universität Privatdocent, 1756 Adjunkt der philosophischen Fakultät, 1758 Rektor des Gymnasiums, und Syndiakon der Neustadt, dabey 1762 ausserordentlicher Professor der Philosophie 1769 ordentlicher Professor der morgenländischen Sprachen, zuletzt 1775 Superintendent zu Bayersdorf, wo er am 21. April 1780 starb. Er war ein grosser Kenner der orientalischen Sprachen und gelehrter Exeget des alten Testaments, der sich aber selbst nicht bekannter machen wollte, sondern allen Fleiß und Eifer auf eigene, immer gründlichere, Kenntnisse, und, so lange er Professor war, auf seine Vorlesungen verwendete. An einer verbesserten grammatischen Analysis der Bücher des alten Testaments arbeitete er viele Jahre, gab sie aber nicht heraus; so wie auch seine bereits vollendete, stark vermehrte, Ausgabe von Buxdorf’s hebräischen Abbreviaturen, und seine Supplementa et annotata ad Chaldaicam Danzianam in compendio grammaticae ebraeae, nicht unter die Presse kamen. Im Drucke ist von ihm erschienen:

Vergl. Krafft’s Zustand von Erlangen S. 19. Fikenscher’s Beytrag zur Gel. Geschichte S. 317. Fikenscher’s Gel. Geschichte der Univers. Erlangen Abth. II. S. 199--202. Meusel’s Lexikon verst. Schriftsteller B. XV. S. 126--128. Acta Jubil. Cymn. Baruth. S. 193.

  1. 1. Diss. historico-philos. de anima mundi secundum Platonem, ex essentiae divinae particula et rerum elementis composita. 4. Erlangae 1745
  2. 2. Diss. philol. I. et II. de profanatione nominis divini, a syntaxi Ebraeorum depulsa, ad interpretis Danziani §. 14. n. 6. ibid. 4. 1755--1756. Diese Materie setzte er in 2 Programmen fort. 1757 u. 1758.
  3. 3. Progr. de mediatore generis humani, propheta sicut Mose, ad Deuter. 18. ib. 1756.
  4. [[Literatur::4. Pr. Pentas dictorum veteris Testamenti, in quibus nomen divinum α ϱγσε[xxxxx] causa non adesse ostendit. 4. ib. 1758.| ]]4. Pr. Pentas dictorum veteris Testamenti, in quibus nomen divinum α ϱγσε[xxxxx] causa non adesse ostendit. 4. ib. 1758.
  5. 5. R. Lipmanni disputationis super Nachumi I. recensio ib. 1760
  6. 6. Steliam e Jacob orituram et sceptrum ex Israel surrecturum non Davidem, sed Messiam, ad Numer. 24. ib. 1762.
  7. 7. Locus Gen. 1. 26. a Lipmanni detorsionibus vindicatur. ib.
  8. 8. De Graeculorum appellatione probrosa apud scriptores latinos obvia ib. 1763.
  9. 9. De Messiae morte in medio dierum suorum nihil in se habente incongrui. Commentatio Antilipmanniana. ib. 1764.
  10. 10. De deliberatione Genes. 11, 7. obvia in divinas tantum personas conveniente. Commentatio Antilipmanniana. ib. 1767.
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