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Joseph Dömling (GND 128544481)


Daten
Nachname Dömling
Vorname Joseph
GND 128544481
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Joseph Dömling in der BSB

DÖMLING (Joseph) Professor der Medizin zu Würzburg; gebohren am 13ten Jäner 1771 zu Meckershausen im Würzburgischen. Seine Eltern waren arme Bauersleute, die ihn dem Ackerbau widmen wollten; aber der Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal lernte bey einer Visitation seines Bistums die vorzüglichen Talente des Knaben kennen, und ließ ihn auf seine Kosten studieren. Er widmete sich an der Universität zu Würzburg der Arzneywissenschaft, und gieng, nachdem er dieselbe absolvirt hatte, um sich in seinem Fache noch mehr auszubilden, im J. 1797 nach Wien, Jena, u. Göttingen, worauf er zu Würzburg Doktor und Professor der Medizin wurde, und den Lehrstuhl der Physiologie übernahm. Er machte sich bald zugleich als gelehrter, und als praktischer Arzt berühmt, starb aber schon am 7. März 1803 im zwey und dressigsten Jahre seines Alters. Seine Schriften:

Vergl. Meusel’s gel. Teutschl. B. IX. S. 246. B. XI. S. 170. und B. XIII. S. 284.. Beckers teutsche Nationalzeitung 1803. St. 17. S. 380--390. Burkards Predigt bey Dömlings Todtenfeyer. 8. Würzb. 1803. Würzburg. Lit. Zeitung 1803. n. 72. Baurs Handwörterbuch 1816. B. I. S. 308. Ersch Handbuch der teutschen Literatur. B. I. Abth. IV.

  1. 1. Diss. inaug. sistens Morborum gastricorum acutorum Pathologiam. 4. Wirceburgi ap. Nitribitt. 1797. 110. S. [1]
  2. 2. Ist die Leber Reinigungsorgan? eine psychologisch -- pathologische Abhandlung. 8. Wien bey Rötzel. 1798. 87. S. [2]
  3. 3. Gibt es ursprüngliche Krankheiten der Säfte, welche sind es, und welche sind es nicht? 8. Bamberg b. Göbhart. 1800. 161 S. [3]
  4. 4. Kritik der vorzüglichsten Vorstellungsarten über Organisation und Lebensprincip; ein Beytrag zur Berichtigung und festen Begründung der Erregungstheorie. Würzb. b. Rienner. 1802. III. S. [4]
  5. 5. Lehrbuch der Physiologie des Menschen. Erstes Bändchen. Generelle Physiologie. 8. Göttingen b. Dietrich. 1802. 2tes Bändchen. Specielle Physiologie. Phänomene der Sensibilität und Aeusserungen der Irritabilität. eb. 1803. [5]
  6. 6. Archiv für die Theorie der Heilkunde. Erster Theil. Mit P. J. Horsch herausgegeben. Nürnb. b. Grattenauer. 8. 1804.
  7. 7. Ueber die Ursache der Bewegungen der Regenbogenhaut; in Reils Archiv für die Physiologie. 1802. B. 5.
  8. 8. Mehrere Aufsätze; ebend.
  9. 9. Aufsätze in E. Horns Archiv für Medizinische Erfahrung.
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Fußnoten

  1. s. Jen. Lit. Z. 1797. III. S. 823. Hartenkeils med. chir. Z. 1797. III. S. 453.
  2. s. Gött. gel. Z. 1799. II. S. 1373. Erfurt. gel. Z. 1799. S. 128. Würzburg. gel. Z. 1800. S. 80. Ergänz. bl. z. allg. Lit. Z. Jahrg. 2. B. 2. S. 519. Neue allg. t. Bibl. B. 41. II. S. 440.
  3. s. Obert. Lit. Z. 1800. I. S. 518. Erlang. Lit. Z. 1800. II. S. 1039. Gött. gel. Z. 1800. I. S. 380. Vierthalers Salzb. Lit. Z. 1801. II. S. 337. Hartenkeils Z. 1801. II. S. 33. Jen. Lit. Z. 1802. III. S. 489. Neue allg. t. Bibl. B. 61. II. S. 264.
  4. s. Vierthalers Salzb. Lit. Z. 1802. St. 2. S. 16. Hall. Lit. Z. 1804. I. S. 501.
  5. s. Obert. Lit. Zeitung. 1803. I. S. 785.