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Samuel Faber (GND 128938811)


Daten
Nachname Faber
Vorname Samuel
GND 128938811
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst, Wissenschaft


BSB Samuel Faber in der BSB

FABER (Samuel) Rektor zu Nürnberg; am 3. März 1657 zu Altdorf gebohren. Sein Vater Johann Ludwig Faber war Lehrer am Gymnasium zu Nürnberg, und gab selbst seinem Sohne den ersten und gründlichsten Unterricht. Zu Altdorf studirte er Philosophie und Theologie, und zu Wittenberg die Rechte. Nach seiner Zurückkunft wurde er zu Nürnberg 1685 in den Pegnesischen Blumenorden aufgenohmen, und zu Sulzbach Sekretär bei Hrn. Knorr von Rosenroth, dann 1690 Conrektor des Egidischen Gymnasiums zu Nürnberg, und 1704 Rektor. Er besaß eine ausserordentliche Leichtigkeit, lateinische Verse zu machen, und war ein guter Mathematiker. Obschon er in seinem Leben einige tausend Gedichte auf Andere verfertiget hatte, verordnete er doch in seinem Testamente ausdrücklich, daß auf ihn kein Leichen Carmen gemacht werden dürfe. Er starb am 10. April 1716. Seine Schriften, von denen einige ohne Jahrzahl und Druckort erschienen, sind:

Vergl. Will’s u. Nopitsch Nürnb. Gel. Lex. B. I. S. 369--371 u. B. V. S. 305. Jöcher’s Gel. Lex. B. II. S. 471. Joh. Friedr. Riederer’s Porträt eines getreuen Schullehrers in der Person Hrn. S. Fabers. Fol. Leipzig 1716. 5 Bog.

  1. 1. Von der Erwählung eines Pabstes.
  2. 2. Von Sonnen- und Mondsfinsternissen.
  3. 3. Von Erwählung, Krönung, u. Wahl Capitulation Kaisers Joseph I.
  4. 4. Lobgedichte auf einige kaiserliche Generalspersonen.
  5. 5. Lobgedicht auf die Königin in Schweden Ulrica Eleonore.
  6. 6. Lebensbeschreibung Hrn. Johann Paul Ebners von Eschenbach.
  7. 7. Des Erzherzoglichen Hauses Oesterreich praetensiones auf Spanien.
  8. 8. Der Baierische Krieg. 2 Theile.
  9. 9. Der Krieg am Rhein.
  10. 10. Leben des Königs von Schweden. In VII Theilen.
  11. 11. Kaiser Historie von Karl dem Grossen bis auf Joseph I. Frankf. u. Leipz. 4. 1698.
  12. 12. Die Welt in einer Nuß. 4. Nürnb. 1700.
  13. 13. Kurze Tafeln der Zeitrechnung, in sich haltend die Regierungsfolge der Päbste, Kaiser, und Könige. 12. ebend. 1714.
  14. 14. Historia antediluviana, oder kurze Beschreibung der vornehmsten Weltgeschichte vor der Sündfluth. 8. eb. 1716.
  15. 15. Zu den Historiis celebrioribus vet. test. iconibus repraesentatis et ad excitandas bonas meditationes selectis epigrammatibus explicatis, von Christoph Weigel (Fol. Nürnb. 1708) herausgegeben, verfaßte er 250 latein. u. teutsche Epigrammata, und eben so auch zu vielen andern fremden Werken lateinische u. teutsche Verse, Zueignungsschriften u. Vorreden.
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