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Matthäus Fingerlos (GND 11853310X)


Daten
Nachname Fingerlos
Vorname Matthäus
GND 11853310X
( DNB )
Wirkungsgebiet Religion


BSB Matthäus Fingerlos in der BSB

FINGERLOS (Matthäus), salzburgischer erzbischöfl. geistl. Rath, Stadtpfarrer und Dechant zu Mülldorf unweit Altenöttingen in Niederbaiern. Er wurde am 6ten Sept. 1748 zu Flatschach im salzburgischen Lungau geboren, studirte zu Salzburg, und trat am 14ten Iun. 1770 in den Weltpriesterstand. Er vollendete nach fünfthalb Iahren seine theologischen Studien im Priesterhause, kam 1774 auf das Land als Helfpriester, und war 5 Iahre im Gastein, 1 Iahr zu St. Veit, und 3 Iahre im Thalgau im Salzburgischen. Im Iahre 1783 wurde er in Salzburg zum Stadtkooperator, und unter Abwechslung von 2 andern Priestern zum Domprediger ernannt, nachdem bis dahin die Domkanzel von den Kapuzinern versehen worden war. Im Iahre 1785 wurde er Stadtkaplan, dann im Iahre 1787, in Rücksicht seiner Fähigkeiten, Regens archiepiscopalis collegii presbyterorum et alumnorum, und 1789 hochfürstl. geistl. Rath. Im Iahre 1801 ward er zum grossen Verluste des von ihm vortrefflich organisirten Priesterhauses von Salzburg nach Mülldorf als Stadtpfarrer und als Dechant des dortigen Kollegiatstistes versezt.

Er gab heraus:

Wozu sind Geistliche da? 8. Salzburg, auf Kosten des Verfassers, 1801. 1stes Bändchen, X. u. 331 S. 2tes Bändchen, 314 S.

S. Eigne Sammlungen. Privat-Nachrichten. Status ecclesiast. Salisburg. 1796. S. 14, 19 und 30. Obert. ALZ. 1801. I. S. 769--774 u. II. S. 97--110. Augusti theol. Monatsschr. (Iena u. Leipz). 1801. Heft VII. Kaplers Magazin für kathol. Religionslehrer (Landshut) 1802 Heft, I. S. 97--105.

Nachtrag aus: Baader 1804 Gelehrtes Baiern

S. 321. FINGERLOS (Matthäus)-- nicht mehr zu Mülldorf, sondern Regens des kurfürstlichen Priester-Seminariums zu Landshut.


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