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Jakob Friedrich Georgi (GND 100142036)


Daten
Nachname Georgi
Vorname Jakob Friedrich
GND 100142036
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Jakob Friedrich Georgi in der BSB

GEORGI (Jakob Friedrich) Pfarrer zu Uffenheim im Ansbachischen; gebohren am 4. Jäner 1697 zu Sammenheim im Ansbachischen. Er wurde zuerst von Hauslehrern, und auf dem Gymnasium zu Heilsbronn unterrichtet, gieng 1715 nach Tübingen, und 1717 nach Jena, und kam 1719 nach Hause zurück. Im J. 1720 wurde er Feldprediger bey Markgrafen’s Wilhelm Friedrich Leibbataillon, 1723 Pfarrer zu Schalkhausen, und 1727 Informator des Erbprinzen Karl Wilhelm Friedrich, mit welchem er Frankreich durchreisete. Im J. 1729 wurde er Dechant und Stadtpfarrer zu Uffenheim, wo er am 3. Oktober 1762 starb. Seine Schriften:

Vergl. Rathlefs jetztleb. Gelehrte B. III. S. 113--147. Adelungs Fortsetz. v. Jöcher B. II. S. 1403. Ladvocats Handwörterbuch B. VII. S. 824. Vocke Ansbach. Geb. u. Todt. Almanach Th. 1. S. 11. Mosers Beytrag zu einem Ler. der jetztlebenden Theologen S. 222. Hirschings hist. lit. Handbuch B. II. Abth. 2. S. 19. Meusels Lexikon verst. Schriftsteller B. IV. S. 100.

  1. 1. Imperatorum, Imperiique principum ac procerum gravamina adversus sedem Romanam ac totum ecclesiasticum ordinem. Jenae. 4. 1719. 1 Alph. u. 2 Bog. Hernach erweitert und vermehrt unter folgendem Titel: Imperatorum Imperiique principum ac procerum, totiusque nationis germanicae, gravamina adversus sedem Romanam, totumque ecclesiasticum ordinem, iam inde a translata ad germanos imperatoria dignitate usque ad tempora Caroli V. adornata, eruta ex actis imperii atque conciliorum u. s. w. Francof. et Lips. (gedruckt zu Ulm und verlegt zu Augsburg). 4. 1725. 3 Alph. u. 9 Bog. Ein Buchhändler brachte viele Exemplare dieses Werkes an sich., und ließ folgenden Titel vordrucken: Bellum sacerdotii Romani et imperii germanici perpetuum, multa per secula gestum, nondumque debellatum, ex ipsis imperii actis conciliisque, ut et optimae notae scriptis et documentis tam publicis quam privatis recensitum, observationibus identidem multisque illustratum. 4. Francof. et Lipsiae 1733. [1]
  2. 2. Diploma Caroli magni, quo ecclesiam Onoldisbacensem a Gumberto ejus fundatore, ipsi traditam, accepit, variisque illam exornavit privilegiis, evulgatum, annotationibusque illustratum. 4. Onoldi 1730. 5 Bog.
  3. 3. Nachricht von der Stadt und dem Markgrafthum Ansbach; nebst einigen zu solcher gehörigen Urkunden. 4. Frankf. u. Leipz. 1732. 20 Bog.
  4. 4. Uffenheimische Nebenstunden. 8. Schwabach 1740--1752. 2 Bände in 13 Stücken.
  5. 5. Kurzer Auszug der Burggräflich Nürnbergischen und Brandenburgischen Geschichte. 1749.
  6. 6. Dankpredigt bey glücklicher Zurückkunft des Erbprinzen von seinen Reisen. 4. Onolzbach 1753.
  7. 7. Nachricht von verschiedenen wichtigen Veränderungen, so auf Befehl des K. Französischen Ministerii in des Hn. Frain du Tremblay critique de l’histoire du concile de Trente geschehen müssen; in Coleri nützlichen Anmerkungen St. 1.
  8. 8. Zufällige Anmerkungen von dem, fast in aller Welt in unverdiente Hochachtung gekommenen, und doch wohl niemahls auf der Erde gewesenen Georgius; ebendas. St. 2. S. 157.
  9. 9. Schediasma de charitate a Petro epist. 2. commendata; in den fortgesetzten nützlichen Anmerkungen S. 209.
  10. 10. Aufsätze in der theologischen Bibliothek B. 6 u. 7.
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Fußnoten

  1. s. Acta Erudit. 1726. Mai. Leipz. gel. Z. 1726. S. 494.