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Wilhelm de Grofft (GND 118718940)


Daten
Nachname Grofft
Vorname Wilhelm de
GND 118718940
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Wilhelm de Grofft in der BSB

Grofft, oder Grufft, (Wilhelm de) churb. Hofbildhauer zu München. Er arbeitete 1750 in Marmor und Erz besonders vieles nach Nimphenburg, und hatte den berühmten Verhelst zum Schüler. Ihm folgte in dieser Kunst sein Sohn Karl de Grofft[1], churfürstl. Rath und Mitglied der kaiserl. römischen Akademie. In den köllnischen Zimmern der kön. Residenz zu München ist von Grofft dem Vater: Maximilian Emanuel zu Pferde aus Bronce; auf dem Fußgestelle zwei Platten erhöhter Arbeit, die Einnahme von Griechisch-Weissenburg, und die Schlacht von Mohaz zu sehen. In der Kirche der ehemaligen Cisterzienserabtei Fürstenfeldbruck sind die Statuen und Verzierungen an der Orgel von diesem Künstler. Westenrieder. S. 355. v. Rittersausen S. 61. u. 364. Von seinem Sohne befinden sich im alten Speisesaale der königl. Residenz zu München die vier Welttheile aus farbigen Marmor gearbeitet. Rittershausen. S. 44. Dann zu Nimphenburg der Neptun, eine Statue aus Stein gemeißelt.

Nachtrag aus: Lipowsky Künstler II

Grofft, auch Groff und Grufft (Wilhelm de), der Vater. Von diesem Künstler sah der Hofkammerrath v. Kretz vor mehreren Jahren eine Vase im Nymphenburger Hofgarten mit G. (Guillaume) de Grof. J. F. bezeichnet. Sein Sohn Karl, dessen Bildniß Peter Horemann gemalt hat, und in der Königl. b. Gallerie sich befindet, Weitzenfeld am a. O. Nr. 39. S. 24. ist 1774 zu München gestorben.


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Fußnoten

  1. Siehe: Horrmann.