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Johann Friedrich Klett (GND 120709783)


Daten
Nachname Klett
Vorname Johann Friedrich
GND 120709783
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Johann Friedrich Klett in der BSB

KLETT (Johann Friedrich) der Rechte Doktor; 1719 zu Hof im Baireuthischen gebohren. Vom J. 1727 an besuchte er die Gymnasialklassen zu Hof, und gieng 1737 auf die Universität Leipzig, wo er sich zum geschickten Rechtsgelehrten bildete. Nach vollendeten Studien kam er nach Merseburg als Hauslehrer des Baron von Brandenstein, den er in der Folge nach Leipzig führte, und daselbst 1746 das Doktorat der Philosophie erhielt. Noch in demselben Jahre begab er sich nach Erlangen, und fieng an, bey dortiger Universität Vorlesungen zu halten, stiftete im Jahre 1746 auf eigene Kosten die Erlangische gelehrte Zeitung, errichtete eine Disputirgesellschaft, und erwarb sich im J. 1748 die juristische Doktorswürde. Ein in demselben Jahre an ihn ergangener Ruf als außerordentlicher Professor nach Coburg vermochte ihn, dahin zu gehen; wo er schon am 25. August 1750 starb. Er schrieb:

Vergl. Fikenscher’s gel. Baireuth B. V. S. 84--87. Fikenscher’s akad. Gelehrten Gesch. d. Univ. Erlangen Abth. III. S. 160--162. Meusel’s Lexikon verst. Schriftst. B. VII. S. 80. Rotermund’s Lexikon B. III. S. 496.

  1. 1. Diss. pro facultate docendi, de veterum Romanorum historicorum prae recentioribus praestantia. 4. Erlangae 1745. 7 Bog. Seine Verantwortung gegen Krauseneck, der dagegen schrieb, stehet in der Erlang. gel. Zeitung 1746.
  2. 2. Diss: de enunciationibus identicis. 4. ib. 1746. Eigentlich vom Respondenten selbst Joh. Friedr. Trölsch verfasset.
  3. 3. Compendium historiae litterariae novissimae, oder Erlangische gelehrte Anmerkungen u. Nachrichten auf das Jahr 1746. Nebst einem kurzen Auszug aus andern gelehrten Nachrichten von den meisten, sowohl grossen als kleinen Schriften, welche in u. außerhalb Teutschland zum Vorschein gekommen, ingleichen von den merkwürdigsten Veränderungen, welche sich dieses Jahr in der gelehrten Welt ereignet. 8. Erlang. 1746. Diesem Jahrgang ist ein Vorbericht vorgesetzt: Von dem Verderb, welchen die gelehrten Zeitungen in dem Reich der Gelehrten stiften. In den ersten 6 Stücken liefert Klett einen Abriß von dem Zustand der neuern Gelehrsamkeit überhaupt. Compendium, oder Erl. gel. Anmerk. auf das J. 1747. In den ersten Stücken stehen von ihm: Moralische Gedanken von dem Ungereimten in den gewöhnlichen Neujahrswünschen; Betrachtung der Ursache, warum wir die Sachen leichter merken, als die Worte; Von den Thorheiten der Gelehrtengeschichte ältester Zeiten. Compendium, oder Erlang. gel. Anmerk. und Nachr. auf das J. 1748. Dritter Jahrgang. In den ersten Stücken stehet: Abriß der neuesten Gelehrten Geschichte in den vornehmsten Ländern.
  4. 4. Diss. de iis; quae non possunt, aut non debent definiri. 4. Erlang. 1747. 1 Bog.
  5. 5.* Vollständige Einleitung in die Monathsschriften der Teutschen. Erster Band. eb. 8. 1747. Wurde von Georg Besenbeck fortgesetzt.
  6. 6. Diss. inaug. juridica de juris Justinianei placitis, quae vim legis non habent. 8. ib. 1748. 4 Bog.
  7. 7. Joh. Adam Freyh. von Ickstadt gründliche Abhandlung von den Jagdrechten. (Aus dem Latein. übersetzt). Mit einer Vorrede von dem verschiedenen Zustande der Jagden bey den Römern u. Teutschen, u. einem Anhang von den neuesten, mehrentheils ungedruckten, Churmainzischen, Churbaierischen, Erzherzoglich Oesterreichischen, u. andern Jagdordnungen, herausgegeben u. mit einem Register versehen. 4. Nürnb. 1749.
  8. 8. Progr. Primae lineae historiae litterariae pragmaticae. 4. Coburgi. 1748. 2 Bog.
  9. 9. Coburgische politische Zeitung. 1748 u. 1749.
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