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Wolfgang Gabriel Pachelbel von Gehag (GND 124910726)


Daten
Nachname Pachelbel von Gehag
Vorname Wolfgang Gabriel
GND 124910726
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Politik


BSB Wolfgang Gabriel Pachelbel von Gehag in der BSB

PACHELBEL von Gehag (Wolfgang Gabriel) geheimer Rath zu Ansbach; am 10. Junius 1649 zu Wunsiedel gebohren. Er besuchte, vom 18. Jäner 1665 an, das Gymnasium zu Baireuth, gieng 1667, um Philosophie, Geschichte, und Jurisprudenz zu studieren, nach Jena, dann nach Leipzig, wo er am 15. Oktober 1678 das Doktorat der Rechte erhielt. Im J. 1679 folgte er dem Rufe als Onolz- u. Culmbachischer Rath und Anleiter beym Langericht des Burggrafthums Nürnberg zu Ansbach, wo er bald hernach Beysitzer in demselben, dann 1693 oberster Landgerichtsassessor, und Culmbachischer geheimer Rath wurde. Vom Fränkischen Kreis ward er 1712 als Assessor des Reichskammergerichts in Wezlar präsentirt, welche Bestimmung er aber nicht annahm, sondern als Brandenburgischer gemeinschaftlicher ältester, und Culmbachischer geheimer Rath in Ansbach blieb. Der Hauptzweck seiner Bemühungen war auf die Vertheidigung der Rechte und Vorzüge seiner Landesherren gerichtet, die ihm auch ihr ganzes Vertrauen schenkten, und sich seiner in den wichtigsten Angelegenheiten bedienten. Seine, theils auf Kosten der Markgrafen von Ansbach und Baireuth, theils aus seine eigene Kosten gedruckte, und nun bereits sehr selten gewordene, Schriften sind zwar ein untrügliches Zeugniß seiner Einsichten, vorzüglich im Staatsrechte, und in der Geschichte, aber in einem sehr undeutlichen schleppenden Style verfaßt, und enthalten manche ganz paradoxe Behauptungen. Er war nicht nur immer den ganzen Tag beschäftiget, sondern widmete meistens auch noch einen Theil der Nacht seinen Amts und literarischen Arbeiten. Er war zweymal, nämlich mit Anna Euphrosine geb. Hammerschmidt, und mit Barbara Elisabeth geb. Meelführer verehelicht. Mit grossen Gelehrten seiner Zeit, worunter Leipniz war, unterhielt er einen Briefwechsel. Er starb im achtzigsten Lebensjahre den 26. November 1728. Sein Bildniß ward von Winoter zu Nürnberg 1732 in Folio in Kupfer gestochen. Seine Schriften:

  1. 1. Diss. de tributo, praes. Jo. Wolfg. Reutsch. 4. Baruthi 1667.
  2. 2. De coercitione haeresium, praes. Aug. Bened. Carpzov. 4. Lips. 1674.
  3. 3. Diss. inaug. de prohibitione nuptiarum in gradu secundo lineae inaequalis. 4. ib. 1678.
  4. 4. D. Hemidecas positionum juridicarum ex ipsis rerum argumentis natarum. 4. ibid. 1679. 4 Bog.
  5. 5. De judicationibus extemporalibus. ib. 1685.
  6. 6. De superstitionibus an in fero Soli sint punibiles? 4. (Onoldi.) 1685. 2 Bog.
  7. 7. D. ad recessus imp. A. C. 1654. §. 117. decas positionum juridicarum de solennibus et praecipue de juramento appellationis. 4. Lips. 1685.
  8. 8. Exercitatio jurid. de cicatricum et deformitatis aestimatione, cum aliquot corollariis de thesaurorum inventionibus. 4. Halae 1696. 1 Bog.
  9. 9. Epistola ad Mich. Henr. Krauth, de furibus non suspendendis vel morte puniendis, cum responsoria. 4. Onolsb. 1696.
  10. 10. Rechtliche Erörterung der Frage: ob die Reichsritterschaftlichen Töchter und Schwestern, bey uralten adelichen, in väterlicher und brüderlicher Verlassenschaft befindlichen Gütern, gegen vorhandene Söhne und Brüder, bey denen bekannten, täglich vorkommenden Umständen, ein Erbschaftsrecht ultra congruam dotem, mit Bestande prätendiren können? Cum annexo peculiari responso der Juristenfacultät zu Halle u. s. w. 4. Halle 1696. Steht auch in Burgermeisters Biblioth. equestr. B. 2. S. 1041--1094.
  11. 11. Brandenburgische allgemeine Zoll Vertheidigung wider die Nürnbergische unverantwortlichste Zoll Unthaten und sämtlichen Unfug aller und jeder, sowohl vormahls, als sonderlich auch in beyden jungsten 1698 u. 1699 Jahren, angetreifelten u. etwann noch inskünftige bevorstehenden Nürnbergischen Rechts, oder vielmehr Nürnbergischen Unrechts Processen, mithin darunter zugleich in Sonderheit, obwohl allhier nur in aller Kürzer, gründlichst vorgelegte Beschaffenheit des uralten, mit allen Fürstlichen Landes Hoheiten und ihren Zugehörüngen begabten, Burggrafthumes Nürnberg, und anbey der bekannten, von ihrem Ursprung an, durch viele hundert Jahre gewesen und gebliebenen, zum Theil Fürst- und zum Theil Kaiserlichen Land, endlich aber, bey einigen ziemlich jungen Zeiten her, neuerlichen Reichsstadt Nürnberg: oder Brandenburgische, zumahlen auch aus dem ursprünglichen, sehr viel hundert jährigen Alterthum derer gesammten Landes Obrigkeiten, und absonderlich derer Zoll Gerechtsamen teutscher Reichsfursten hergestellte Mantissa observationum pro universa Serenissimorum, sicuti aliorum, ita hic et nunc praecipue Brandenburgicorum principum re vestigali. Fol. Onolzbach 1699. [1]
  12. 12. Der Brandenburgischen allgemeinen Zollvertheidigung unterthänigste Zueignungsschrift an die Herren Markgrafen Christian Ernst, und Georg Friedrich zu Brandenburg. Fol. ebend. 1700.
  13. 13. Justitia Brandenburgici de re vectigali privilegii tum omnium hominum, tum maxime etiam augustissimi caesarei imperialis aulici consilii oculis exposita, addita tractatione quaestionis: Ob Brandenburg neue Zollstätte aufzurichten befugt sey? Fol. eb. 1700. 4 Bog.
  14. 14. Brandenburgische Tuchmacher Handthierungs Nothdurft gegen die Nürnbergische, allen Rechten, bevorab denen Kaiserlichen Capitulationibus, zuwider laufende, Neuerungen. eb. 1700.
  15. 15. Allerunterthänigster Glückswunsch Sr. Königl. Majestät in Preußen, zu Dero Thronerhebung, ingleichen dem gesammten Haus Brandenburg zu Ihro Stammes Wiedererhöhung. Fol. Schwabach 1701. 2 Bog. [2]
  16. 16. Unterthänigstes Memoriale pro gratiosa justitiae maturatione, die Zollsachen des Burggrafthums Nürnberg, und deren Vertheidigung wider die Nürnbergische sub nomine senatus urbani vorkommende praetensiones betreffend, cum schematica nummorum questionis exhibitione. Wezlar. Fol. 1702.
  17. 17. Unterthänigstes ferneres Memorial, die Zollsachen betreffend, atque hic, uberioris evidentiae gratia, etiam in frontispicio praemittenda, circa sinem denuo occurrens, quaedam inter aeteras compendiosissima justitiae Brandenburgicorum vectigalium certitudo sub hac expressione. Indem Jedermann bekennet und bekennen muß, daß, insigni illa pristinorum et hodiernorum nummorum quaestionis differentia, vere et veraciter asserta, Brandenburg die Victoriam in Handen habe; so provocirt Brandenburg hiermit die ganze Welt, daß in derselben kein einiger Mensch hierbey etwas zulängliches contra Brandenburg und pro Nürnberg aufzubringen vermöge. Fol. Onolzb. 1703.
  18. 18. Compendiosa repraesentatio Injustitiae attentatorum Norimbergensium, pendente in augustissima imperiali camera processu principali, commissorum, in Sachen Brandenburg Baireuth contra Nürnberg, das Krackerische Brauhaus zu Kalckreuth betreffend. Fol. Baireuth 1703.
  19. 19. Pro gratiosa justitiae administratione, die Brandenburgischen Zollsachen des Burggrafthums Nürnberg und deren Vertheidigung wider die Nürnbergische, sub nomine senatus urbani vorkommende, praetensiones betreffendes unterthäniges weitters Memorial. Fol. Onolzb. 1703.
  20. 20. Species facti, et quaestio juris, wie auch ertheiltes Responsum inclytae facultatis juridicae bey Nürnbergischer Universität Altdorf, in Sachen des Dorf-Gotteshauses zu Alt und Neu Muhr im Brandenburg Onolzbachischen Amt Gunzenhausen, an und bey der Altmühl, contra Brandenburg Onolzbachische praetensiones über 19. in und bey Fünfweiler befindliche Bauerngüter, uf die Steuern, 1tem Handlohns, 1tem Bestrafungs, 1tem übrige Territorial gerechtsame betreffend. Fol. 1703.
  21. 21. Kurze jedoch gründliche Wissenschaft der wahren Geschichte und Rechtsbeschaffenheit genugsame, vornehmlich auf die jüngste Begebenheit, da es um die Frage: ob und was für eine executio nöthig sey? zu thun war, anbey punctenweis entworfene Beschreibung des Streithandels, in Sachen vermeynter praetensionum des Dorf Gotteshauses zu Alt und Neu Muhr contra Brandenburg Onolzbach u. s. w. Fol. 1704.
  22. 22. Burggräflich Nürnbergisches Churfürstenrecht, samt desselben, und aller Churfürsten, wie auch des Durchlaucht. Wormsischen Stamm Ursprung. Fol. Onolzb. 1704.
  23. 23. Pro Brandenburgica intentione, id est, pro evidentissima justitia gründlichst urtheiltes, Responsum inclytae facultatis Moguntinae, cum duabus annotationibus, in Sachen jetzo zuvörderst des Dorf Gotteshauses zu Alt und Neu Muhr. Fol. 1704.
  24. 24. Auf die Chur Hannoverische und Fürstlich Brandenburg Ansbachische Vermählung von Onolzbach und Hannover gewidmete Vorrede, zur vorläufigen Darstellung von der Churfürsten ersterem, bis zu, ja bis über Christi Geburt hinauf kommenden Ursprung, Fol. Ansbach. 1705.
  25. 25. Diss. de originibus Electorum, iisque etiam Christi nativitate non junioribus. 4. Halae 1705. 40 S. Neue Auflage. eb. 1750. Der ersten Auflage war mit fortlaufender Seitenzahl beygefügt: Mantissa Pachelblianae dissertationis praeviae de originibus Electorum etc. 1705. S. 41--56. Wurde widerlegt in Joh. Wilh. Jani judiciis eruditor. de origine Electorum. Viteb. 1711.
  26. 26. Summarische Species facti et quaestio juris in Sachen Nürnberg contra Brandenburg, die Brandenburgischen Zölle insgesammt betreffend. Fol. Baireuth 1706.
  27. 27. Brunnen Abfallsrecht, und andere Hausbefugnisse, oder rechtliche Erörterungs Betrachtungen einiger, auf Befugnisse der Häuser in Städten vorgefallener, in selbigen zuförderst auf die gemeine Gasse fliessende Brunnenabfälle, anbey auch Viehhaltens Nothdurften, 1tem die Lichtverbauung betreffender Fragen u. s. w. wobey auch eine merkwürdige Nachricht von dem Ursprung der Stadt Onolzbach. 4. Onolzb. 1706.
  28. 28. Vor dem Durchlaucht. Königl. Prinzen von Oranien, und vor Dero Königl. Hoheit allerhöchst erfreuliche A. C. 1707 den 23. November in Berlin geschehene Geburt dreyfaches schuldigstes Opfer. Fol. 1707. Hierin sind: a) Des Merovingischen Stammes Wiederherstellung in diesem Prinzen. b) Burggräflich Nürnbergischen Churfürstenstaats urkundliche Nachrichten. c) Des Kaiserlichen Landgerichtes Burggrafthums Nürnberg Abbildung. [3]
  29. 29. Genealogische Meditationes. Onolzb. 1707.
  30. 30. Summarischer Bericht vom Norgau, und vornehmlich von seinem wichtigsten Antheil, oder vom Burggrafthum Nürnberg u. s. w. Fol. 1708.
  31. 31. Erste umständigere Anleitung, wie ein summarischer Bericht von Stadt Onolzbach und von Onolzbachischen Geschichten sich verfertigen lasse. (Schwabach). Fol. 1708. 3 Bog. Einige Vermehrungspunkte der Anleitung u. s. w. Onolzb. Fol. 1709. 1 Bog. [4]
  32. 32. Actenmäßige Species facti in übel angebrachter Mandatsache der Stadt Nürnberg u. s. w. wegen geweigerter Verabfolgung des Falls an die Brandenburgische alte Wasenmeistereyen zu Erlangen und Fürth. Fol. Ohne Jahr u. Drukort. (Onolzbach 1709).
  33. 33. Teutschen Reichsstaats urkundliche Nachrichten, bevorab auf die Erwählung des Majestätischen Oberhaupts, und auf die eigne Groswacht derer hohen Reichsstände, und vor die churfürstliche Rechte, auf die Reichs Erzamtmänner, und hierunter absonderlich vor das Burggrafthum Nürnberg auf den Reichs Erz-Pförtner. Fol. Ohne Jahr u. Ort (Onolzb. 1709.) 13 Bog.
  34. 34. Salvation der hochfürstl. Brandenburgischen Onolzbachischen publice gethanen Versicherung Zollwesen betr. 1710.
  35. 35. Anderweite Mantissa zur Pachelblischen praevia dissertatione de originibus Electorum, wider Janis Gedanken. 4. 1711.
  36. 36. Gründlicher Beweis, daß die Beschwerden, welche der Magistrat zu Nürnberg wider das hochfürstl. Haus Brandenburg Onolzbach führt, meistens in lauter Simulationen bestehen. Fol. Onolzbach 1712.
  37. 37. Etwas aus dem grauesten Alterthum Heut zu Tage ganz Neues, nahmentlich das vormahlig Herzoglich Norgau- und mithin Burggräflich Nürnbergische Churfürstenrecht, dann auch die Königlich Böheim- und Burggräflich Nürnbergische ewige Bundsgenossenschaft. Fol. eb. 1712. Dagegen gab J. W. Jani heraus: Diss. de veteri ducatu atque electoratu Norimbergensi. 4. Viteb. 1712.
  38. 38. Nachricht von denen bey Hirsch Fränkel gewesenen Rabbiner, der in hochfürstl. Brandenburg Onolzbachischen Landen angesessenen Judenschaft angetroffenen, superstitiose, oder, wie es die Juden nenne, practice Cabbalistischen, auch andern, Christi des Weltheilandes göttliche Ehre, und das ganze Christenthum entsetzlich lästernden, geschriebenen und gedrukten Büchern, samt angeführten, nach absolvirter Inquisition, von denen Theologischen und Iuristenfacultäten zu Altdorf darüber ausführlich ertheilten responso, wodurch dieser Jude zu ewiger Gefangenschaft verurtheilt worden. Fol. Onolzb. 1713. Steht auch in Electis jur. publici. B. 6. S. 225--303.
  39. 39. Biblia, das ist, die ganze heil. Schrift alten und neuen Testaments, Teutsch D. Martin Luthers, nach des seligen Mannes reiner Dollmetschung und richtigsten Exemplarien, mit besonderm Fleiß corrigiret; dabey sehr nützliche Ein- und Abtheilungen der Capitel u. s. w. darunter das Informatorium biblicum des sel. Johann Arndts sich befinden. Altes Testament 1192. S. Neues Testament 373. S. Onolzbach und Weissenburg am Nordgau. 4. 1713.
  40. 40. Teutschen Reichsstaats urkundliche Nachrichten auf die Erwählung des Kaiserlichen und Churfürstlichen Rechts, sonderlich vor das Burggrafthum Nürnberg, das ist: Demonstrationes authenticae de statu imperii germanici, ejusque electoribus, praesertim de archiostiarii officio, Burggravio Norimbergensi competenti. 1715. [5]
  41. 41. An die hochlöbl. Reichsversammlung zu Regensburg eingereichtes abgedrungenes Memoriale, oder kurze doch gründliche Vorstellung, welchergestalten das hochfürstl. Haus Brandenburg Onolzbach, durch die von Kaiserl. Majestät und dem heil. röm. Reiche nach dem Friedensschluß mit der Crone Schweben ad executionem pacis verordnete Reichsdeputation occasione eines, vor das Hochstift und Domprobstey zu Bamberg anno 1651 emanirten, an sich wider das Instrumentum pacis laufenden, und mit vielen andern Nullitäten beladenen Spruchs, nun erst wolle gravirt, und aufs empfindlichste lädirt werden; mit ziemender Bitte um dessen Abwendung, und rechtliche Assistenz. Von der hochfürstlichen Brandenburg Onolzbachischen Gesandtschaft übergeben. Fol. 1716.
  42. 42. Kurze doch gründliche Vorstellung des hochfürstl. Hauses Brandenb. Onolzbach, betr. der demselben competirenden jurium über den Marktflecken Fürth und deren zugefügte Kränkung von dem Hochstift Bamberg und dessen Domprobstey, wie sich solche vornehmlich aus einem, von der ao. 1650 zur Friedensexecution verordneten Reichsdeputation erschlichenen, mit verschiedenen Nullitäten beladenen, Spruch darstellet, selbige aber durch diese Deduction vindiciret, und das dabey erlittene gravamen und die unjustificirliche Procedur, mit Repräsentirung der ursprünglichen und continuirten Beschaffenheit des Marktes Fürth, und was das hochfürstl. Haus Onolzbach per saecula her vor Jura darüber non interrunta serie exerciret, allen unpartialen Gemüthern zur Dijudicatur vorgelegt. Mit Beylagen. Fol. Ohne Jahr und Drukort (Ansbach 1716.)
  43. 43. Facti species cum annexa deductione summaria, die am Kaiserl. Reichshofrath vor die Nürnbergische Steuer Privilegia in possessorio ergangenen decreta betreffend. Ohne Jahr und Ort.
  44. 44. Kurze doch gründliche Vorstellung, was vor Vortheil die Domprobstey zu Bamberg durch den vom hochfürstl. Hause Brandenburg Onolzbach mit ihr coram commissione Caesarea a. 1717 errichteten Vertrag gezogen, und wie sie solchen mißbrauchet. Mit Beylagen. Ohne Jahr und Drukort.
  45. 45. Mehrere anonyme Deduktionen und Abhandlungen.
  46. 46. Das, ohne Namens Beysetzung erschienene, von Einigen ihm zugeschriebene, Buch: Ausführliche Beschreibung des Fichtelberges in Norgau liegend, in dreyen Theilen abgefasset von einem Liebhaber göttlicher und natürlicher Wunderwerke. 4. Leipzig 1716. 2. Absch. ist nicht von ihm, sondern von seinem Bruder Johann Christoph Bachelbel, welcher Medikus zu Wunsiedel war, und 1726 starb.
  47. Vergl. Jöcher’s Gel. Lexikon B. III. S. 1166. Vocke Ansbach. Geb. u. Todten Almanach Th. I. S. 400--402. und Th. II. S. 325. Fikenscher’s gel. Baireuth B. VII. S. 4--15. Jugler’a Beyträge zur jurist. Biographie B. V. St. 2. S. 275--295. Hirsching’s Handbuch B. VI. Abth. 2. S. 361--370. Rotermund’s Lexikon B. V. S. 1353--1356. Lith’s Leichenpredigt auf W. G. Pachelbel 1728. Weidlich’s biograph. Nachrichten 1783. Th. III. in der Vorrede no. 17. Ladvocat’s Handwörterbuch B. VI. S. 1552.

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Fußnoten

  1. s. Holzschuhers Deductions Bibliothek B. 1. S. 106.
  2. s. Rüster biblioth. hist. Brandenburg. S. 544.
  3. s. Biblioth. jur. Struvio-Buderana 1756. S. 911. Catalog. Bibl. Ludewigianae. S. 1107.
  4. s. Rüster bibl. hist. Brandenb. S. 842.
  5. s. Acta Erudit. 1716. S. 331.