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Gregor Vanderthon (GND 101066015)


Daten
Nachname Vanderthon
Vorname Gregor
GND 101066015
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Gregor Vanderthon in der BSB

VANDERTHON (Gregor) Benediktiner; am 15. August 1749 zu Schellenberg Landgericht Berchtesgaden (im Jsarkreise) gebohren. Er trat im Jahre 1772 zu St. Peter in Salzburg in den Benediktinerorden, in welchem Orden und demselben Kloster sich auch sein Bruder Ambrosius Vanderthon befand. Im J. 1777 wurde er Priester. Von 1780 bis 1788 war er am Gymnasium zu Salzburg Professor, und 1788 zugleich Schulpräfekt. Im J. 1795 übernahm er die Superiorsstelle zu Maria Plain, und starb den 2. Oktober 1797 plötzlich an einem Schlagfluß. Er war ein lebhafter Mann, immer heiter, sehr treu und fleißig in seinen Berufsgeschäften, und ein angenehmer Gesellschafter. Schriften:

  1. 1. Oratio in confirmatione Reverendissimi Dominici abbatis electi ad S. Petrum, habita in conclavi Consistorii. 4. Salisb. 1786.
  2. 2. Jubelfeyer auf das fünfzigjährige Priesterthum des Hochw. Hrn. Benedikt Prälaten zu Ettal. 4. Salzb. 1787.
  3. 3. Jubelfeyer bey der glücklichen Erstreckung des fünfzigsten Jahres der abteylichen Würde des Hrn. Benedikt Prälaten zu Ettal. 4. eb. 1789.
  4. 4. Lehrbuch der allgemeinen Weltgeschichte, zum Gebrauch der studierenden Jugend eingerichtet. Erster Theil. 184 S. 2ter Theil. 176 S. Salzb. 8. 1788. [1]
  5. 5. Der fröhliche Wiederschein, eine Allegorie. 4. 1791.
  6. 6. Selecta latini Sermonis exemplaria; ex Auctoribus probatissimis collecta, et notis illustrata. 8. Salisb. ap. Duyle. 1795. 92 u. 486 S. [2]
  7. 7. Er verfaßte auch mehrere sogenannte Todten -- Rotule, Biographien, und Grabschriften seiner Ordensbrüder, dann lateinische und teutsche Gelegenheits Gedichte.
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Fußnoten

  1. s. Allg. t. Bibl. B. 89. II. S. 527.
  2. s. Gött. gel. Z. 1796. I. S. 367. Neue Leipz. gel. Z. 1796. I. S. 31.