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Johann Friedrich Weissmann (GND 135821363)


Daten
Nachname Weissmann
Vorname Johann Friedrich
GND 135821363
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Johann Friedrich Weissmann in der BSB

WEISSMANN (Johann Friedrich) Professor der Medizin zu Erlangen; am 30. August 1678 zu Neustadt an der Aisch im Baireuthischen, als der Sohn des dortigen Bürgermeisters u. Apothekers Andreas Weissmann, gebohren. Er studirte zu Neustadt, Rothenburg an der Tauber, zu Altdorf, und Jena, alsdann auch noch 1703 zu Leiden, und Amsterdam, wurde 1705 zu Jena Doktor der Medizin, hierauf Stadtphysikus zu Windsheim, 1725 Stadtphysikus zu Erlangen, zugleich auch Leibarzt zu Baireuth, und fürstlich Brandenburgischer Hofrath. Im J. 1743 ward er zum ersten ordentl. Professor der Medizin an der neugestifteten Universität Erlangen ernannt. Die botanische Gesellschaft in Florenz, und die teutsche Gesellschaft zu Erlangen nahmen ihn unter ihre Mitglieder auf. Er gab sich in seinen Mussestunden vorzüglich mit Mechanik und chemischen Untersuchungen ab, erfand das sogenannte Erlanger Blau (coeruleum Erlangense), und starb am 19. August 1760. Schriften:

Vergl. J. P. Reinhardi Memoria in obitum J. F. Weissmanni. fol. Erlang. 1760. Nova acta Acad. Nat. curios. T. III. append. S. 425. Meusel’s Lexikon verst. Schriftst. B. XIV. S. 487. Fikenscher’s gel. Baireuth B. X. S. 84--88. Fikenscher’s Akad. Gelehrten Gesch. der Univers. Erlangen. Th. II. S. 1--4. Erlang. gel. Anzeigen. 1760. n. 50. S. 404.

  1. 1. Diss. inaug. de balsamo vero, quod vulgo Opobalsamum dicitur. 4. Jenae. 1705.
  2. 2. Resolutio ligni syringae coeruleae sive lilii Matthioli, in Ephemerid. Academ. Nat. Curios. Cent. VII. observ. 88. S. 211. Ein teutscher Auszug in Crells chemischem Archiv. B. 2. S. 98--100.
  3. 3. Excrescentia carnea intestina referens; ibid. Cent. VIII. observ. 18. S. 279.
  4. 4. De populi arboris multiplici usu, in Actis physico-medic. Acad. Nat. curios. T. III. observ. 92. S. 301--305.
  5. 5. De novo magisterio coeruleo Erlangensi; ibid. T. V. obs. 162. S. 537.
  6. 6. Erstere Depositio von Dennenlohe und Bißlohe, die Viehseuche betreffend; in den Erlang. gel. Anzeigen. 1746. no. 18. S. 140 --142.
  7. 7. Von der blauen und rothen Farbe aus dem Eisen, ingleichen vom Rubinglase, in Delius fränkischen Sammlungen. Nürnb. 1755. St. 3. S. 201--205.
  8. 8. Untersuchung der Beeren von Reinweiden; ebend. St. 4. S. 313.
  9. 9. De specifico quodam antepileptico; in Novis Actis phys. med. Acad. Natur. curios. T. 1. obs. 67. S. 276--279.
  10. 10. Er hatte auch grossen Antheil an dem Commercio litterario Norimbergensi.
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