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Johann Adam Wels (GND 100659349)


Daten
Nachname Wels
Vorname Johann Adam
GND 100659349
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Johann Adam Wels in der BSB

WELS (Johann Adam) Postmeister zu Erlangen; daselbst, wo sein Vater auch Postmeister war, 1748 gebohren. Er studirte zu Neustadt an der Aisch, und zu Erlangen, wo er seit 1764 an der Universität vorzüglich die Vorlesungen der Philosophie und Geschichte besuchte. Im J. 1769 wurde er in Erlangen Postverwalter, 1778 Postmeister, und erhielt als solcher im Jahre 1783 vom Fürsten von Thurn und Taxis den Titel und Charakter eines fürstlichen Hofkammerrathes. Er erreichte nur ein Lebensalter von sieben und dreissig Jahren, und starb am 27. März 1785. Schriften:

Vergl. Fikenscher’s gel. Baireuth B. X. S. 90. Meusel’s Lexikon verstorbener Schriftst. B. XV. S. 1. Ladvocat’s Handwörterbuch B. VIII. S. 910. Jenaische allg. Literaturzeitung 1786. V. S. 685.

  1. 1. Vertheidigung der Kaiserlichen Reichsposten gegen die Anfälle des verkappten Traugott Groote. 4. Frankfurt. 1769.
  2. 2. Alexander, der Künste Beschützer, eine Ode. 8. Erlangen 1770.
  3. 3. Hinterlassene Schriften. Erstes Bändchen. 233 S. 2tes Bändchen 224 S. Wien bey Gasner. 8. 1786. Wurden nach seinem Tode von seinen Freunden herausgegeben; vor dem ersten Bändchen befindet sich sein von Malvieux in Kupfer gestochenes Bildniß.
  4. 4. Vom Jahre 1772 an bis gegen sein Ende hatte er die Grossische Realzeitung zu Erlangen geschrieben.
  5. 5. Mehrere einzeln gedruckte Lieder, und mehrere Gedichte in verschiedenen Musenalmanachen.
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