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Georg Wilhelm Wipprecht (GND 12423920X)


Daten
Nachname Wipprecht
Vorname Georg Wilhelm
GND 12423920X
( DNB )
Wirkungsgebiet Politik, Wissenschaft


BSB Georg Wilhelm Wipprecht in der BSB

WIPPRECHT (Georg Wilhelm) geheimer Regierungsrath zu Baireuth, war zu Wunsiedel im Baireuthischen, wo sein Vater Constantin Friedr. Wipprecht damahls als Sekretär stand, von Anna Elisabeth, einer gebohrnen Pinckert, am 1. Junius 1725 gebohren. Im Jahre 1731 zog er mit seinen Eltern nach Hof, wo er das Gymnasium besuchte, und gieng im J. 1743 an die Universität Halle, und 1745 nach Erlangen, wo er an beiden Universitäten schöne Wissenschaften, Philosophie, Geschichte, und die Rechte studirte. Er wurde 1746 in Baireuth Regierungsadvokat, 1750 in Regensburg fürstlich Brandenburgischer Gesandschaftssekretär, dann 1752 in Baireuth Archivs Sekretär, 1754 zweyter Archivar und Commissionsrath, 1758 Proceßrath, 1761 wirklicher Regierungsrath, 1763 Lehenprobst, 1770 zugleich Deputirter bei der Jagd- Forst- und Brand-Societät, 1774 Kaiserl. Hof- und Pfalzgraf, endlich 1783 geheimer Regierungsrath. Er besaß ausgebreitete und gründliche Kenntnisse, besonders im Staats- und Lehenrechte, und in der Baireuthischen Landesverfassung, und starb am 15. Oktober 1792. Er schrieb:

Vergl. L. J. J. Langii luctuosum Monumentum piis manibus G. W. Wipprechti consecratum. Fol. Baruthi 1793. Koppe jurist. Almanach auf das J. 1793. S. 329. Fikenscher’s gel. Baireuth. B. X. S. 122. Meusel’s Lexikon verstorbn. Schriftst. B. XV. S. 233. Erlang. gel. Anmerkungen 1793. n. 41. S. 321. Journal von u. für Franken B. V. S. 755. Rötger’s Nekrolog St. II. S. 207. Anzeiger allg. literar. 1800. n. 45. S. 452. Ladvocat’s Handwörtlich B. III. S. 943.

  1. 1. Ueber die noch deutlichere Bestimmung der Kaiserlichen Wahlcapitulation Art. 17. §. 18. u. 19. die Lehenstaxen bei Reichs-Thronbelehnungen der teutschen Reichsstände betreffend. 4. Baireuth 1790.
  2. 2. Mehrere, anonym erschienene, Abhandlungen über Staatsrechtliche Gegenstände.
  3. 3. Einige Gedichte.
  4. 4. Handschriftlich hinterließ er, in Einhundert acht und zwanzig Foliobänden, eine Sammlung der wichtigsten Ausarbeitungen, sowohl älterer Baireuthischen Staatsmänner, als vorzüglich seiner eigenen, über fast alle Gegenstände der Staatverwaltung des Fürstenthums Baireuth, besonders der Provinzial- Staats- und Lehenrechte.
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