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Joh. Nepomuk de la Croce (GND 119272040)


Daten
Nachname Croce
Vorname Joh. Nepomuk de la
GND 119272040
( DNB )
Wirkungsgebiet Kunst


BSB Joh. Nepomuk de la Croce in der BSB

Croce, (Joh. Nepomuk de la) geboren zu Presano den 7. August 1736, war ein Schüler des Lorenzoni. Er war zweimal in Italien, durchreiste dann ganz Deutschland und Ungarn, auch einen Theil von Frankreich und ließ sich endlich in der baierischen Hauptstadt Burghausen (im Salzach-Kreise) bleibend nieder. Croce malte mehr, als 5000 Porträte, die in Rom, Venedig, Baiern, Frankreich, Pohlen, Oesterreich u. s. w. anzutreffen sind, und worunter sich auch die Porträte des Fürsten von Auersperg und seiner Familie, die er zu Passau verfertigte, befinden; dann über 200 historische Stücke. Im Königreiche Baiern befinden sich in folgenden Kirchen Altarblätter von seinem Pinsel. a) München. In der ehemaligen Kirche der barmherzigen Brüder das Choraltarblatt: der heil. Maximilian. b) Unterhausen, bei Neuburg a. d. D., drei Altarblätter. Jenes des Choraltars: der heil. Pankratz; zwei Seitenblätter: Mariä Empfängniß und Sebastian. c) Stepperg, bei Neuburg a. d. D. drei Altarblätter. Das des Choraltars: Erzengel Michael; zwei Seitenblätter; Mariä Empfängniß und Sebastian. d) Ober-Dietfurt, das Choraltarblatt: Johann der Täufer. e) Unter-Dietfurt, das Choraltarblatt: Maria Heimsuchung. f) Schloß Klebing, in der Kapelle das Choraltarblatt: Magdalena. g) Lohnkirchen, das Choraltarblatt: Maria mit dem Jesuskinde von anbetenden Engeln umgeben, und in zwei dahingehörigen Filialkirchen: den heil. Martin und Ritter Georg. h) Mattighofen: den heil. Florian. i) Hepfau, drei Altarblätter, das Choraltarblatt: der heil. Stephan, 2 Seitenaltarblätter: Christus am Kreutze und der heil. Silvester. k) St. Nikola, in der ehemaligen Klosterkirche ein Seitenaltarblatt: der heil. Anton von Padua (dieses Blatt ist nunmehr in der Pfarrkirche zu Vilshofen l) St. Veith (bei Neumarkt an der Rott) in der dortigen Pfarrkirche, das Choraltarblatt: der heil. Vitus. m) Au, in dortiger Klosterkirche das Choraltarblatt: Mariä Himmelfarth, und ein Seitenaltarblatt: die heil. Dreieinigkeit; dann für das Kloster selbst: das letzte Abendmal, dann Martha und Magdalena. Straubing, in der Kirche der barmherzigen Schwestern zu Atzelburg zwei Altarblätter: Klara und Thekla. Der ehemalige Fürsterzbischöfliche Oberhofmeister zu Salzburg Lactanz Graf zu Firmian schätzte sehr hoch die Gemälde des Künstlers Joh. Nepomuk de la Croce, und verlangte daher auch dessen Porträt, wofür er ihm 200 fl. bezahlte. Dieser Kunstkenner sammelte sich Porträte von allen berühmten Malern, und stellte sie in seiner Gallerie zu Leopoldskron auf. Die Zahl dieser Porträte beträgt 287 Stücke, die Hübner in seiner Beschreibung der Hauptstadt Salzburg Th. I. S. 434 umständlich anführt, und die Künstler nennt.


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