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Samuel Wilhelm Oetter (GND 117108154)


Daten
Nachname Oetter
Vorname Samuel Wilhelm
GND 117108154
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft, Religion


BSB Samuel Wilhelm Oetter in der BSB

OETTER (Samuel Wilhelm) evangelischer Pfarrer zu Markt Erlbach im Baireuthischen. Er wurde am 25. Dezember 1720 zu Goldcronach gebohren, wo sein Vater Johann Heinrich Oetter Bürgermeister und Hauptmann war. Seine Mutter war Sibylla Eleonora des Pastors Benjamin Wolf in Goldcronach Tochter. Diese seine Eltern gaben ihm die zweckmäßigste erste Bildung, ließen ihn in der Ortsschule unterrichten, und schickten ihn 1736 nach Baireuth, wo er am Gymnasium die förmlichen Studien begann. Diese setzte er in Erlangen fort, und wurde daselbst im Jahr 1745 zum Conrektor des Gymnasiums ernannt. Er verehelichte sich mit Anna Sibylla Juliana des Superintendenten Memminger in Dietenhofen Tochter, und nach sehr bald erfolgtem Tode derselben, mit Johanna Dorothea des Amtmanns Heim in Neuhof Tochter, mit welcher er zehen Kinder erzeugte. Im Jahr 1749 wurde Oetter Pfarrer zu Linden, 1756 Kaiserl. Hof- und Pfalzgraf, 1762 Pfarrer zu Markt Erlbach und Historiograph des fürstlichen Hauses Ansbach, 1767 charakterisirter Brandenburg Baireuthischer, und 1770 auch Brandenburg Ansbachischer Konsistorialrath. Im Jahre 1749 ernannte ihn die teutsche Gesellschaft zu Göttingen, 1756 die gelehrte Gesellschaft in Duisburg, 1757 die Kaiserliche Franciscische Akademie freyer Künste zu Augsburg, 1762 die Gesellschaft freyer Künste in Leipzig, und 1763 die Baierische Akademie der Wissenschaften in München zum Mitgliede. Er hatte eine sehr große Correspondenz mit Staatsmännern, und mit Gelehrten aller Confessionen. Ausser den Zeiten seiner Berufsgeschäfte, und seine kurze Mittagstafel ausgenohmen, war er immer in seiner Studierstube, und doch zeigte er sich als einen sehr muntern Gesellschafter, wenn er einmal mit Andern zusammen kam. Er war ein schöner, wohlgebildeter Mann, führte eine äußerst mäßige und einfache Lebensart, und liebte in Allem die Reinlichkeit und Ordnung bis zur Eleganz. Er predigte mit Ernst und Eifer, und unterstützte jeden Armen seiner Gemeinde. Wenn auch in manchen seiner Schriften, theils zu weitläufige, manchmal auch unnütze und kleinlichte Untersuchungen vorkommen, und wenn auch an seiner Methode, Geschichte und Diplomatik zu behandeln, Manches auszusetzen kömmt; so verdienen doch seine vielseitige Gelehrsamkeit, und sein ausserordentlicher Fleiß, unsere Bewunderung und Achtung. Oetter besaß bey der treuesten Erfüllung seiner Amtspflichten, und bey seinen ununterbrochenen literarischen Beschäftigungen, auch viele Frömmigkeit. Ueber vierzig Jahre lang hielt er täglich mit den Seinigen eine Andachtsstunde, und dem Tode sah er mit heiterer Miene entgegen. Eine, von zu vielem Sitzen und Studieren erzeugte, sehr beschwerliche Magenkrankheit zwang ihn, im J. 1789 das Predigtamt auszugeben, und er starb am 7. Jäner 1792 in einem Alter von ein und siebenzig Jahren. Seine Schriften:

Vergl. Nachrichten einige, von dem Leben, Charakter und den Schriften Hrn. S. W. Oetters, von seinem Sohne F. W. Oetter. 8. 1792; auch im Journal von und für Franken B. IV. H. 3. S. 265--304. Meyers biogr. Nachrichten von Ansbach. und Baireuth. Schriftst. S. 259--263. Fikenschers gel. Baireuth B. VI. S. 163--180. Schlichtegrolls Nekrolog auf das Jahr 1792. B. 1. S. 51--60. Hirschings hist. lit. Handbuch B. VI. Abtheil. 2. S. 19--27. Meusels Lexikon verst. Schriftst. B. X. S. 205--213. Rotermunds Lexikon B. V. S. 995. Acta jubilaei gymnas. Baruth. S. 192. Bougine Handbuch der allg. Lit. Gesch. Th. IV. S. 546. Rötgers Nekrolog St. II. S. 132--139. Ladvocats Handwörterbuch B. VIII. S. 456.

  1. 1. Progr. de futuris aerariis Burggraviatus Norici superioris. Commentatio I. et II. Erlang. 4. 1745. Comment. III. 1746.
  2. 2. Pr. de memorabilibus bibliothecae monasterii S. Jodoci, vulgo St. Jobst nuncupati. 4. ibid. 1746.
  3. 3. De situ et origine castri Plassenburgi. 4. ib. 1746.
  4. 4. Epistola gratul. de poetis quibusdam medii aevi Teutonicis, in primis de Hugone Trienberga. Franco eiusque satyra, vulgo Renner dicta. 4. ib. 1747.
  5. 5. Sammlung verschiedener Nachrichten aus allen Theilen der historischen Wissenschaften. Erstes Stück. Erlangen. 8. 1747. 2tes St. Erlang. u. Leipz. 1748. 3tes St. Leipz. und Nürnb. 1748. 4tes u. 5tes St. Erlang. u. Leipzig; zusammen erster Band, mit A. E. Roßmanns Vorrede. 1749. 2ten Bandes 1. 2. u. 3tes St. Erlang. u. Nürnb. 1749. In dieser Sammlung sind von ihm selbst folgende Aufsätze: I. Kurze Nachricht von dem Kloster St. Jobst B. I. S. 1--26. II. Kurze Nachricht von der alten Stadt Baireuth und einem daselbst befindlich gewesenen Baum, welcher in der Christnacht Aepfel getragen. S. 59--80. III. Kurze Abhandlung von dem Ursprung und der Lage der Residenzstadt Baireuth St. 2. S. 109--130. IV. Nachlese einiger noch ungedruckten Urkunden, nebst verschiedenen Anmerkungen, zur Erläuterung der Geschichte von dem ehemaligen Ganerbenschloß und Vestung Rothenberg, in der Oberpfalz gelegen, und einem kurzen Vorbericht von den Schriftstellern, welche von dieser Vestung gehandelt haben St. 3. S. 249--264. St. 4. S. 373--376. u. B. 2. St. 2. S. 87--99. V. Ein merkwürdiges Privilegium, welches Kaiser Albrecht im J. 1306 auf Bitten Hrn. Gr. Conrad von Hohenlohe der Stadt Wertheim in Franken ertheilet, mit einigen Anmerkungen versehen St. 5. S. 514--550. VI. Schreiben Burgermeister und Raths zu Nürnberg an Margaretha von Oesterreich, Kaisers Karl des 5ten natürlichen Tochter, als damahligen Herzogin von Parma und Placenz, aus dem Original, mit einigen Anmerkungen versehen St. 6. S. 531--533. VII. Nachlese einiger noch ungedruckten Urkunden zur Erläuterung der Geschichte des im 16. Jahrhunderte in Franken fürgefallenen Bauernkriegs, und zur Ergänzung derer Urkunden, welche der Prior Gropp in seiner neuern Würzburg. Chronik gesammelt hat, nebst einem kurzen Vorbericht S. 536--550. VIII. Kaiser Ferdinands des 1ten Bestättigungsbrief über das Asylum zu Lichtenberg im Fürstenthum Baireuth am Fichtelberg gelegen, nebst einem Vorbericht von sämmtlichen Freystädten oder Asylis beyder Fürstenthümer Baireuth und Ansbach B. 2. St. 1. S. 49--60. IX. Merkwürdige Schreiben eines fürnehmen Nürnbergischen Patricii J. J. der unter K. Karl dem 5ten Armee Kriegsdienste gethan, an einen ansehnlichen Rathsherrn zu Nürnberg G. J. aus den Originalien zum erstenmal bekannt gemacht St. 3. S. 259--271.
  6. 6. Erläuterung einer überaus raren Münze von dem Erzbischof zu Cölln Pilgrim, um die Jahre 1024--1034, wobey zugleich denen Münzverständigen 2 sehr seltne und merkwürdige Arabische Münzen zur Untersuchung mitgetheilt werden. Mit Kupfern. Nürnberg b. Weigel. 4. 1748. Neue Aufl. eb. 1788.
  7. 7. Versuch einer Geschichte der Durchlauchtigsten Burggraven zu Nürnberg und nachmaligen Markgraven zu Brandenburg in Franken, durch Münzen, Sigillen und Urkunden erläutert. Erster Versuch, von Conrad ersten Burggraven Zollerischen Stamms, bis Friedrich III. Frankf. u. Leipz. (Ansbach bey Haueisen). 8. 1751. 2ter Versuch, vom Jahr 1242 bis 1273. eb. 1753. 3ter Versuch, vom J. 1273 bis 1276. eb. 1758.
  8. 8. Historische Bibliothek, darinnen allerhand Aufsätze aus allen Theilen der historischen Wissenschaften mitgetheilet werden. Erster Theil. Nürnb. 8. 1752. 2ter Theil 1753.
  9. 9. Probe einer wöchentlichen Wappenbelustigung an dem Herzoglich Sächsischen Wappen. 4. eb. 1756.
  10. 10.* Das aufgeweckte Interregnum. Frankfurt u. Leipz. 1756. Auch später unter dem Titel: Richtiger und unauflöslicher Beweis, daß die Kaiserl. u. Reichs Kleinodien mit Recht der freyen Reichsstadt Nürnberg zu verwahren gehören; ferner wird darinn der Ungrund der nichtigen Anforderung von der Reichsstadt Aachen auf dieselben aus wichtigen Documenten dargethan. 1760. Der 1759 erschienene 2te Theil des aufgeweckten Interregnums ist nicht von Oetter. [1]
  11. 11. Untersuchung der Frage: warum Herodes Christo ein weisses Kleid anlegen lassen? Nürnb. 4. 1761.
  12. 12. Erläuterung einer merkwürdigen Urkunde vom Jahr 1290. Schwabach. 4. 1761.
  13. 13. Wöchentliche Wappenbelustigungen. Erster Band in acht Stücken. Augsb. (Nürnberg b. Felsecker). 4. 1762--1765.
  14. 14. Untersuchung der Frage: warum Simon von Cyrene dem Heiland das Kreuz nachtragen müssen? 8. Ohne Druckort. 1763.
  15. 15. Erläuterung einiger Umstände in der Leidensgeschichte Jesu. 4. Nürnb. 1764.
  16. 16. Abdruck eines Schreibens an R. Hofrath von Senkenberg: Untersuchung, warum K. Friedrich II. denen ministerialibus ducatus Brunsvicensis iura ministerialium imperii verliehen habe. 8. Frankfurt 1765.
  17. 17. Versuch einer gründlichen Nachricht von den Ministerialibus imperialibus. 4, ebend. 1766. 1. Alph. u. 14 Bog.
  18. 18. Muthmaßungen, warum der auf K. Ludwigs IV. goldener Münze vorkommende doppelte Adler kein holländisches Wappenbild seyn könne, sondern der doppelte Reichsadler seyn müsse. 4. Regensb. 1766.
  19. 19. Abdruck eines Schreibens an W. F. Pistorius: Ob der Markgraf von Brandenburg schon zu K. Friedrichs I. Zeiten Archicamerarius imperii gewesen sey? 4. eb. 1769.
  20. 20. Thränen und Trost bey dem Grabe des Oberforstmeisters von Reitzenstein. 4. Wilhermsdorf 1769.
  21. 21. Erklärung des Gebets des Schächers am Kreuz: Herr, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommest! 4. Nürnb. 1771.
  22. 22. Versuch eines Beweises, daß der Heiland nicht könne mit einem verklärten Leibe auferstanden seyn. 4. Wilhermsd. 1770. 2te Aufl. Schwabach 1772. Fortsetzung. eb. 1773.
  23. 23. Schreiben an Hrn. Karl Max Wilhelm Petermann: Neue Muthmassungen, auf was für einem Weg das Zollerische Haus möchte zu dem Burggravthum Nürnberg, und dadurch zu andern Herrschaften in Franken, vornämlich aber zu der Vogtey über das Kloster Mönchaurach gelanget seyn. 4. Hof 1773.
  24. 24. Versuch eines Beweises, daß der reiche Mann gegen den Lazarus nicht umbarmherzig gewesen, und daß er folglich wegen einer Unbarmherzigkeit nicht könne verdammt worden seyn. 4. Schwabach. 1773.
  25. 25. Lebensgeschichte des berühmten P. Erasmus Frölich. 4. Nürnb. 1773.
  26. 26. Bestättigte Wahrheit, daß der Heiland in einer Höhle unter der Stadt Bethlehem gebohren worden. 8. ebend. 1774.
  27. 27. Anzeige von einem der ältesten teutschen Poeten, und dessen Herausgabe. (Wernhers Gedicht zur Ehre der Jungfrau Maria). Augsb. 8. 1775.
  28. 28. Schreiben an Heinr. Friedr. Delius: Der Arzt in Teutschland, in den ältern und mittlern Zeiten, historisch vorgestellt. Nürnberg 1777.
  29. 29. Schreiben an Karl von Seckendorf: Historische Nachrichten von dem Hause und Wappenbild der Herren Riedesel Freyherren von und zu Eisenbach. 8. Tübingen 1778.
  30. 30. Historische Betrachtung über das Hohenlohische Wappen. Mit 6 Kupfern. Nürnb. 8. 1780. 9 Bog.
  31. 31. Versuch eines Beweises, daß der Graf Rudolph von Habsburg durch die Einleitung des Burggrafen Friedrich zu Nürnberg im J. 1273 zum römischen König erwählt worden sey. 8. Schwabach 1782.
  32. 32. Erklärung des Namens der Residenzstadt Onoldsbach, und anderer Orte, welche von Bächen ihre Benennung erhalten haben, nebst einem Anhang, worinn einige Oerter erkläret werden, welche ihren Nahmen von Bruck und Furt führen. 8. Frankf. u. Leipz. 1782.
  33. 33. Trost wider die lange Todesnacht. 1782.
  34. 34. Schreiben an Max Münch: Betrachtung über den Handschuh der Gräfin Stilla von Abenberg, welchen sie bey Erbauung der Peterskirch hat in die Höhe geworfen. 8. Leipz. (Eichstädt) 1783.
  35. 35. Trauer und Trost bey dem frühen Tode Hrn. E. L. F. H. Wezel. 4. Erlang. 1783.
  36. 36. Historische Beschreibung des Wappens der Herren von Eib. 8. Augsb. 1784. 4 Bog.
  37. 37. Untersuchung der Frage: ob die Personen, welche den Landfrieden gebrochen hatten, die Hunde zur Strafe führen oder tragen müssen? eb. 4. 1784.
  38. 38. Anmerkungen über M. Zenkers Abhandlungen von dem Burggrafthum Nürnberg. 4. Leipz. (Ansbach) 1786.
  39. 39. Gegründete Nachrichten von dem ehemaligen burggräfl. Nürnbergischen u. kurfürstl. Brandenburg. Residenzschloß Kadolzburg, zu besserer Belehrung einer in Bamberg herausgekommenen Deduction. 4. Erlang. 1785. Mit 2 Kupf. 154 S. [2]
  40. 40. Bestättigte Wahrheit, daß die blaue Farbe die Hauptfarbe der Baiern gewesen sey; in einem Schreiben an J. M. M. Einzinger von Einzing. 8. Regensburg bey Montag 1786. 70 S. [3]
  41. 41. Betrachtung über die Nahmen der Teutschen, insbesondre des Nahmens Aberdar in dem R. Freyherrl. Hause von Seckendorf. 8. Schwabach 1786. 142 S. [4]
  42. 42. Nachricht von einem merkwürdigen Schirmmal; in einem Schreiben an Hrn. Joh. Christ. Rudolph. 4. Erlang. 1789.
  43. 43. Bestättigte Wahrheit, daß die Geistliche in Teutschland seyen ehehin die Lehrer der Arzneykunst, und auch zugleich die Aerzte gewesen. 8. Nürnb. 1790. 148 S. [5]
  44. 44. Ob Erkinger von Seinsheim aus dem Ritterstande in den Freyherrnstand gesetzt worden? in den Erlang. gel. Anmerkungen 1755. St. 26. S. 201. und St. 27. S. 209.
  45. 45. Auszug eines Schreibens an die Verfaßer der Erlang. gel. Zeitung, Wilh. Karl Friedr. Sames Delineationem iuris publici Münzenbergensis betreffend; eb. 1781. St. 11. S. 97.
  46. 46. Ueberzeugender Beweis, daß im 13. Jahrhundert 2 Burggrafen in Nürnberg von den Sensenschmidten erschlagen worden; in den Baireuthischen wochentl. hist. Nachrichten 1766. n. 1--5.
  47. 47. Probe einer verbesserten Genealogie der Hrn. Burggrafen in Nürnberg Zollerischen Stammes; eb. n. 25. und n. 35--48.
  48. 48. Untersuchung der Frage: wessen Söhne sind diejenigen Burggrafen gewesen, welche von dem Nürnbergischen Pöbel erschlagen worden? eb. n. 26 und 27.
  49. 49. Was es ehehin mit dem Zinnergericht in Weissenstadt und Wunsiedel für eine Beschaffenheit gehabt habe? eb. 1767. n. 24 und 25.
  50. 50. Woher die Kohlkammer der Stadtkirche zu Baireuth ihren Nahmen bekommen habe? eb. n. 30.
  51. 51. Von dem Frohnhof zu Baireuth; eb. n. 41--44.
  52. 52. Prüfung Joh. Georg Maurers historisch krit. Nachrichten von den Burggrafen in Nürnberg, welche im 13. Jahrhundert im teutschen Orden sollen gelebt haben; eb. 1768. n. 9 und 10.
  53. 53. Untersuchung der Frage: ob der Burggraf Friedrich III. sonst der IV. genannt, eine Tochter Nahmens Anna gehabt, welche im J. 1307 in dem St. Clarakloster in Nürnberg eine Nonne geworden ist; eb. n. 24--26.
  54. 54. Woher der Nürnbergerhof zu Marburg in Hessen seinen Nahmen bekommen habe? eb. n. 27.
  55. 55. Kurze historische Nachricht von dem Rauschenberg, sonst der Gänshof genannt, in dem Fürstenthum Baireuth gelegen; eb. n. 28.
  56. 56. Beweis, daß die Schankung mit Bamberg vom Kaiser Otto II. an den Herzog Heinrich in Baiern ihre gute Richtigkeit habe; eb. n. 29--31.
  57. 57. Was den Kaiser Heinrich den Heiligen mag bewogen haben, in Bamberg ein Hochstift zu errichten? eb. n. 49--51.
  58. 58. In welchem Jahre hat K. Heinrich das Hochstift Bamberg errichtet? eb. n. 52.
  59. 59. Woher die hochfürstl. Residenzstadt Baireuth ihren Nahmen bekommen habe? eb. 1769. n. 1--7.
  60. 60. Beantwortung einiger Zweifel, welche ein Anonymus wider die Probe einer verbesserten Genealogie der Hrn. Burggrafen in Nürnberg gemacht hat; eb. n. 17--19.
  61. 61. Historische Nachrichten von den Reliquien der Heiligen in den Kirchen; eb. n. 23--27.
  62. 62. Vertheidigungsschreiben an die Verfaßer der jurist. Literatur in Erlangen, darinn die Frage untersucht wird: ob die abgestorbenen Kämmerer von Münzenberg in der Wetterau sind zum Herrenstand gezählet worden? im Höfer Intelligenzblatt 1783. n. 16.
  63. 63. Betrachtung über das Monogramma, welches auf dem Kreuze des kaiserl. Reichsapfels befindlich ist; in von Murrs Journal zur Kunstgesch. und allg. Lit. Th. 15. S. 144--159.
  64. 64. Beweis, daß die Reichsfreyherrn müssen, wie die Reichsgrafen Hochgebohrn betitelt werden; in Maders Reichsritterschaftl. Magazin B. 8. S. 327--337.
  65. 65. Gedanken über das Wort Burgstall; eb. B. 10. S. 45--49.
  66. 66. Bestättigte Wahrheit, daß die Burgställe wirkliche und nicht eingegangene Vesten oder Schlößer, und von eben der Beschaffenheit wie diese waren; eb. B. 12. S. 232--260.
  67. 67. Hat das Städtchen Berneck im Fürstenthum Baireuth wirklich seinen Nahmen von dem Slavischen Donnergott Percun bekommen? im Journal von und für Franken B. I. St. 5. S. 522--539.
  68. 68. Von einem blinden Knaben, welcher zur Musik eine vorzügliche Anlage hat; eb. B. 3. St. 1. S. 99--103.
  69. 69. Einige Nachrichten von den Bärtlingen, welche ehehin in dem Kloster Heilsbronn und in andern Klöstern sich befunden haben; im Fränkischen Archiv B. 3. S. 38--61.
  70. 70. Unter seinen sehr vielen zurückgelassenen Manuscripten befanden sich: Die gerettete Ehre des römischen Königs Günther, wider Hrn. Pelzel in Prag. Vollständige Widerlegung von des Hrn. v. Kauz Aufklärung des Oesterreichischen Erzherzoglichen Wappenschilds. Von dem Wappen der Cistercienser oder Bernhardinerklöster. Von Goldcronach und den dasigen Bergwerken. Von Todtenhügeln der Teutschen. Vom Pallium. Von der Familia egregia von Wertheim. Von dem sogenannten weissen Sontag. Ursprung der Kaiserl. Burg Fridberg in der Wetterau.
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Fußnoten

  1. s. Erlang. gel. Z. 1759. S. 248.
  2. s. Gött. gel. Z. 1786. III. S. 2054. Jen. Lit. Z. 1786. V. S. 253. Allg. t. Bibl. B. 72. II. S. 469.
  3. s. Jen. Lit. Z. 1787. II. S. 377. Gött. gel. Z. 1787. II. S. 1247.
  4. s. Gött. gel. Z. 1787. III. S. 1549.
  5. s. Obert. Lit. Z. 1790. II. S. 846. Tübing. gel. Z. 1790. S. 475. Hartenkeils Z. 1790.