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Peter Anton Freyherr von Frank (GND 13014889X)


Daten
Nachname Freyherr von Frank
Vorname Peter Anton
GND 13014889X
( DNB )
Wirkungsgebiet Wissenschaft


BSB Peter Anton Freyherr von Frank in der BSB

Freyherr von FRANK (Peter Anton) Doktor der Rechte; zu Aschaffenburg am 7. April 1746 gebohren. Er studirte zu Göttingen und Mainz, und erhielt 1771 das Doktorat beyder Rechte, wurde dann Kurfürstl. Trierischer Hofrath und Professor des Staatsrechts und der Geschichte zu Trier, 1780 Professor der teutschen Reichsgeschichte auf der Universität zu Mainz, 1784 Kurmainzischer wirklicher Hof- und Regierungsrath, 1791 Kaiserl. Reichs Referendar zu Wien, hierauf daselbst Kaiserl. wirklicher Hofrath, und in den Freyherrnstand erhoben. Er starb am 12. November 1818. Schriften:

  1. 1. Diss. Censura principii: Jurisdictio supremorum Imperii tribunalium in causis Ecclesiasticis Protestantium non magis, quam Catholicorum fundata. 4. Moguntiae 1771. 29 Bog. Dagegen erschien von Professor Jaub in Giessen: Progr. in quo principium de Jurisdictione supremorum Imperii tribunalium in causis ecclesiast. Evangelicorum non magis, quam Catholicorum fundata, brevi observatione collustratur. 4. Giessae 1772.
  2. 2. Gründlicher Beweis, daß dem hohen Erzstiftischen Domkapitel zu Trier die landesherrliche Zwischenregierung in dem, mit dem Erzstifte auf ewig vereinigten, Fürstenthum Prüm bey gehindertem oder erledigtem Erzbischöflichen Stuhle ausschließlich zustehe. Nebst rechtlicher Anwendung dieses Hauptsatzes auf die letzte Zwischenregierung vom Jahre 1768. Mit 128 Beylagen. Fol. 1781. [1]
  3. 3. Grundbetrachtungen über Staat und Kirche, nach natürlichen Rechtssätzen in Anwendung auf Teutschland, zur Einleitung einer nachfolgenden Abhandlung: Von dem rechtlichen Gebrauche der Grundsätze der philosophischen Staatsrechtswissenschaft im teutschen öffentlichen Kirchenrechte. Mainz 8. 1784.
  4. 4. Unter dem Nahmen Friedr. Wilh. Cosmann: Von dem grossen Nahmens Handzeichen Maximilians I. bey Unterzeichnung der Urkunden in teutschen Reichssachen; ein Beytrag zur Diplomatik der teutschen Könige. Mit 2 Kupfern. Mainz b. Häfner. 8. 1786. 167 S. [2]
  5. 5. Etwas über die Wahlkapitulationen in den geistlichen Wahlstaaten; aus Veranlassung des Entschlusses, eine beständige Wahlkapitulation für das Mainzische Erzstift zu errichten. Von der Feder eines Unpartheyischen. 8. Frankfurt b. Varrentrapp u. Wenner 1788. 146 S. [3]
  6. 6. Unter dem Nahmen A. von Reclam: Einzelne Betrachtungen aus der Geschichte von Teutschland, mit XI. noch ungedruckten Urkunden, als ausführliche Prüfungssätze aus der Teutsch -- vaterländischen Geschichte, nebst kürzeren Sätzen aus dem besonderen Staatsrechte. 8. Mainz 1790.
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Fußnoten

  1. s. Neueste jur. Lit. 1781. St. 2. S. 272.
  2. s. Jen. Lit. Z. 1787. V. S. 103. Allg. t. Bibl. B. 74. II. S. 544. Gött. gel. Z. 1787. III. S. 1469.
  3. s. Tüb. gel. Z. 1788. S. 745. Gött. gel. Z. 1789. I. S. 281. Obert. Lit. Z. 1789. I. S. 517. Jen. Lit. Z. 1795. II. S. 410.